Die richtige Ernährung

Hungerast, Magenprobleme, Dehydrierung - was und wie Sie vor einem Rennen essen und trinken, kann nicht nur über Sieg und Niederlage entscheiden, sondern auch darüber, ob Sie überhaupt das Ziel erreichen. Wir geben Ihnen zehn Tipps.

Von > | 6. Januar 2016 | Aus: TRAINING

Verpflegungsstation | Verpflegungsstation beim Ironman Hawaii

Verpflegungsstation beim Ironman Hawaii

Foto >Frank Wechsel / spomedis

1. Keine Experimente

Testen Sie schon im Training, was Sie vor einer intensiven Einheit am besten essen können, damit während der Belastung keine Probleme auftreten.

2. Viel trinken

Achten Sie darauf, dass Sie gut hydriert am Start stehen – am besten, indem Sie schon am Vortag des Rennens ausreichend trinken.

3. Pastaparty

Vermeiden Sie es, am Vorabend zu Ihrer Pasta stark fetthaltige Saucen zu essen (z. B. Käse-Sahne-Saucen).

4. Nervennahrung

Wenn Sie am Abend vor dem Rennen Lust auf Schokolade haben, greifen Sie ruhig zu: Ein Stück Nervennahrung schadet sicher nicht.

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Foto >Frank Wechsel / spomedis

5. Frühstück

Sofern der Wettkampf nicht erst am Abend stattfindet, sollten Sie nur leicht Verdauliches frühstücken – zum Beispiel Toastbrot mit Marmelade oder Honig.

6. Koffein

Vermeiden Sie es, vor dem Wettkampf Kaffee zu trinken, wenn Sie empfindlich sind. Koffein wirkt vorübergehend harntreibend.

7. Proviant

Bedenken Sie, dass die Zeit zwischen Ankunft und Start lang werden kann und decken Sie sich schon vorher entsprechend mit Snacks oder Riegeln ein.

8. Drei Stunden

Nehmen Sie die letzte größere Mahlzeit spätestens drei Stunden vor dem Start zu sich und achten Sie darauf, dass diese wenig Fett enthält, um den Magen nicht unnötig zu belasten.

9. Zucker

Verzichten Sie kurz vor dem Wettkampf auf stark zuckerhaltige Speisen – die würden den Blutzuckerspiegel unnötig in die Höhe schießen lassen und eine zu schnelle Insulinantwort hervorrufen.

10. Kleine Portionen

Essen Sie kurz vor dem Wettkampf keine großen Mengen mehr, um Magenprobleme während des Rennens zu vermeiden.