Daniela Bleymehl erkämpft zweiten Platz bei Challenge Salou

Gelungener Saisonauftakt für Daniela Bleymehl: Beim Mitteldistanz-Rennen im spanischen Salou musste sich die Erdinger-Athletin nur Vorjahressiegerin Judith Corachán Vaquera geschlagen geben. Bei den Männern sicherte sich Pieter Heemeryck den Sieg.

Von > | 7. April 2019 | Aus: SZENE

Mit dem schnellsten Radsplit auf Platz zwei: Daniela Bleymehl.

Mit dem schnellsten Radsplit auf Platz zwei: Daniela Bleymehl.

Foto >José Luis Hourcade

Daniela Bleymehl ist stark in die Saison 2019 gestartet. Beim Challengerennen über die Mitteldistanz im spanischen Küstenort Salou kam die Deutsche nach 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen als Zweite ins Ziel. Schneller war nur Vorjahressiegerin Judith Corachán Vaquera, die das Rennen in 4:16:58 Stunden mit knapp zwei Minuten Vorsprung gewann. "Für ein Vorbereitungsrennen war es heute absolut okay", analysierte Bleymehls Trainer Björn Geesmann unmittelbar nach dem Zieleinlauf. "Es gibt natürlich Verbesserungspotential, aber für Anfang April sind wir zufrieden. Jetzt wissen wir, woran wir in den nächsten Monaten arbeiten müssen."

Die erste Disziplin startete mit ordentlich Wellengang. Helle Frederiksen kam mit den schwierigen Bedingungen am besten zurecht und stieg nach 26:37 Minuten als erste Frau aus dem Wasser. Bleymehl folgte der Dänin drei Minuten später gemeinsam mit Maja Stage Nielsen in die Wechselzone. Kurz zuvor hatte bereits Corachán Vaquera das Wasser verlassen.

Schnellster Radsplit

Auf dem Rad fackelte Bleymehl nicht lang. Vom ersten Kilometer an machte die 30-Jährige Druck und es dauerte nicht lang, bis sie den Rückstand auf Corachán Vaquera und Frederiksen aufgeholt hatte. Um sich allein abzusetzen reichte es jedoch nicht, da es Corachán Vaquera gelang Belymehls Hinterrad zu halten. Frederiksen musste dagegen abreißen lassen und fiel weit zurück.

Mit dem schnellsten Radsplit des Tages (2:21:01 Stunden) erreichte Bleymehl gemeinsam mit der Spanierin die zweite Wechselzone. Ein etwas schnellerer Wechsel in die Laufschuhe brachte ihr dort nichts, denn Corachán Vaquera übernahm schon nach wenigen Kilometern die Kontrolle. Zwar blieb ihr die Deutsche bis zum Schluss im Nacken, doch Corachán Vaquera gab die Führung bis ins Ziel nicht mehr ab. Bleymehl musste auf den letzten Kilometern noch ordentlich kämpfen, weil sich Emma Pallent von hinten näherte. Pallent verbuchte zwar mit 1:21:02 Stunden die schnellste Laufzeit des Tages, das reichte aber nicht, um Bleymehl noch zu überholen.

Challenge Salou 2019 | Frauen

  1. April 2019 | Salou (Spanien)

Name

Land

Gesamt

1,9 km swim

90 km bike

21,1 km run

1

Judith Corachán Vaquera

ESP

4:16:58

28:42

2:22:20

1:22:41

2

Daniela Bleymehl

GER

4:18:38

29:31

2:21:01

1:24:31

3

Emma Pallant

GBR

4:20:04

39:34

2:26:16

1:21:02

4

Alexandra Tondeur

BEL

4:21:32

29:39

2:26:05

1:22:14

5

Elisabetta Curridori

ITA

4:22:13

29:37

2:25:23

1:23:12

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Heemeryck vor González und Davis

Bei den Männern stieg der Amerikaner Richard Hendy nach 21:27 Minuten als Erster aus dem Wasser. Der Belgier Pieter Heemeryck, der Spanier González und Mattia Ceccarelli (ITA) folgten zwei Minuten später. Die beiden deutschen Starter, Marc Unger, Julian Mutterer und Markus Hörmann, benötigten weitere drei Minuten im Wasser und kamen nach knapp 26 Minuten in die erste Wechselzone.

Auf der Radstrecke arbeitete sich Heemeryck kontinuierlich nach vorn und übernahm zeitweise die Führung. Mit einer Radzeit von 2:07:33 Stunden wechselte er in die Laufschuhe. Dort gelang es ihm, sich weiter Stück für Stück abzusetzen und schließlich nach 3:46:40 Stunden als Sieger ins Ziel zu laufen. Zweiter wurde der amtierende ITU-Weltmeister über die Langdistanz, Pablo Dapena González, mit einer Zeit von 3:48:02 Stunden. Das Podium rundete Thomas Davis (3:49:19 Stunden) als Dritter ab. Während Marc Unger in 4:02:28 Stunden 20. wurde, erreichten die beiden anderen deutschen Profis das Ziel nicht. Mutterer verletzte sich schon beim Schwimmen am Fuß und stieg aus. Auch Hörmann musste vorzeitig aufgeben. Die schnellste Laufzeit gelang Nan Oliveras, einem Trainingspartner von Jan Frodeno, in 1:09:40 Stunden. Da er jedoch zuvor das hohe Tempo auf dem Rad nicht mitfahren konnte, reichte es nur zu Platz 27.

Challenge Salou 2019 | Männer

  1. April 2019 | Salou (Spanien)

Name

Land

Gesamt

1,9 km swim

90 km bike

21,1 km run

1

Pieter Heemeryck

BEL

3:46:40

23:08

2:07:33

1:12:44

2

Pablo Dapena González

ESP

3:48:02

23:08

2:08:32

1:13:19

3

Thomas Davis

GBR

3:49:19

23:26

2:08:12

1:14:32

4

Jackson Laundry

CAN

3:49:46

25:41

2:08:58

1:11:55

5

Mattia Ceccarelli

ITA

3:50:11

23:08

2:08:18

1:15:27

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