Bradley Weiss siegt in Südafrika vor Trautman und Cunnama

In einem hart umkämpften Rennen setzte sich Bradley Weiss beim Ironman 70.3 Südafrika gegen Matt Trautman und James Cunnama durch. Johann Ackermann beendete das Rennen vorzeitig.

Von > | 28. Januar 2019 | Aus: SZENE

Nachdem Bradley Weiss 2018 den vierten Platz beim Ironman 70.3 Südafrika belegte, konnte der Xterra-Spezialist das Rennen in diesem Jahr gewinnen und sich für die Ironman-70.3-WM im September qualifizieren.

Nachdem Bradley Weiss 2018 den vierten Platz beim Ironman 70.3 Südafrika belegte, konnte der Xterra-Spezialist das Rennen in diesem Jahr gewinnen und sich für die Ironman-70.3-WM im September qualifizieren.

Foto >Ironman

Südafrikanischer Dreifachsieg

Bereits im Vorfeld des Ironman 70.3 Südafrika kündigte Bradley Weiss über seine Social-Media-Kanäle an, der sonst vorrangig als Crosstriathlet bei Xterra-Rennen unterwegs ist, dass es für 2019 sein Hauptziel sei, sich für die Ironman-70.3-WM am 8. September zu qualifizieren. Nachdem der Südafrikaner bei seinem Heimrennen im Vorjahr bereits den vierten Platz belegte, schaffte er es dieses Mal tatsächlich ganz oben aufs Podium. Nach den 1,1 Kilometern auf der verkürzten Schwimmstrecke stieg er gut 20 Sekunden hinter den Führenden aus dem Wasser. Auf dem Rad spielte Weiss seine Stärke aus und belegte eine Tagesbestzeit von 2:14:25 Stunden hin. Mit knapp zwei Minuten Vorsprung vor Ryan Schmitz (RSA) ging Weiss auf die Laufstrecke. Dort ließ der 29-Jährige nichts mehr anbrennen und hielt seinen Landsmann Matt Trautman, der etwas schneller lief, bis zum Schluss ausreichend auf Abstand. Nach 3:53:51 Stunden sicherte sich Weiss den ersten Ironman-70.3-Sieg seiner Karriere und bekam den erhofften Slot für die Weltmeisterschaft im September. Platz zwei ging nur 1:02 Minuten später an Matt Trautman, der die schnellste Laufzeit des Tages (1:18:10 Stunden) hinlegte. James Cunnama machte den südafrikanischen Dreifachsieg mit einem Rückstand von 2:35 Minuten perfekt.

Ackermann steigt aus, Moldan belegt Platz acht

Die beiden deutschen Profis Johann Ackermann und Johannes Moldan erwischten in Südafrika keinen besonders guten Tag. Nachdem Ackermann beim Schwimmen als Zweiter aus dem Wasser kam und sich beim Radfahren wie bereits im Vorjahr vom Rest des Feldes löste konnte, musste er im weiteren Rennverlauf deutlich zurückstecken und fiel auf der zweiten Hälfte der Radstrecke weit zurück. Nachdem er den Halbmarathon noch begann und bereits nach wenigen Kilometern starke Krämpfe bekam, gab er das Rennen frühzeitig auf. Für Johannes Moldan lief es etwas besser: Nach dem Radfahren lag er zwischenzeitlich sogar an Position drei, musste sich nach einem Halbmarathon in 1:30:02 Stunden am Ende allerdings mit Platz acht begnügen. 

Ironman 70.3 Südafrika | Männer

  1. Januar 2019 | Buffalo City

Name

Land

Gesamt

1,1 km Swim

90 km Bike

21,1 km Run

1

Bradley Weiss

RSA

3:53:51

15:35

2:14:25

1:19:29

2

Matt Trautman

RSA

3:54:53

16:05

2:16:48

1:18:10

3

James Cunnama

RSA

3:56:26

16:08

2:17:43

1:18:18

4

Cyril Viennot

FRA

3:58:56

16:08

2:18:10

1:20:22

5

Ryan Schmitz

RSA

3:59:38

16:16

2:15:34

1:23:29

8

Johannes Moldan

GER

4:06:40

17:08

2:15:25

1:30:02

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Watkinson besiegt angeschlagene Pallant

Das Frauenrennen mit einem überschaubaren Startfeld von vier Athletinnen konnte die Südafrikanerin Annah Watkinson für sich entscheiden. Nach einer Gesamtzeit von 4:21:15 Stunden überquerte sie die Ziellinie 1:56 Minuten vor Favoritin Emma Pallant. Die zweitplatzierte Britin war nach eigener Aussage gesundheitlich etwas angeschlagen und überlegte am Rennmorgen noch, ob sie überhaupt starten könne. Abgerundet wurde das Podium durch Jade Roberts (RSA), die nach 4:44:06 Stunden finishte.

Ironman 70.3 Südafrika | Frauen

  1. Januar 2018 | Buffalo City

Name

Land

Gesamt

1,1 km Swim

90 km Bike

21,1 km Run

1

Annah Watkinson

RSA

4:21:15

17:39

2:34:16

1:24:49

2

Emma Pallant

GBR

4:23:12

18:03

2:35:14

1:26:01

3

Jade Roberts

RSA

4:44:06

18:52

2:47:03

1:32:48

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