Cameron Wurf feiert Heimsieg mit Streckenrekord

Cameron Wurf hat in seiner Heimat beim Ironman Australia einmal mehr seine herausragende Radstärke demonstriert und den Streckenrekord sowohl in der zweiten Disziplin als auch insgesamt pulverisiert. Bei den Frauen gewann Laura Siddall dank eines schnellen Radsplits deutlich.

Von > | 6. Mai 2019 | Aus: SZENE

Mit gewohnter Radstärke fuhr Cameron Wurf beim Ironman Australia zu einem neuen Streckenrekord (Archivbild).

Mit gewohnter Radstärke fuhr Cameron Wurf beim Ironman Australia zu einem neuen Streckenrekord (Archivbild).

Foto >Jose Luis Hourcade

„Dieses Rennen zu gewinnen, gibt mir fünf Monate vor Kona viel Selbstvertrauen“, freute sich Cameron Wurf im Interview nach dem Zieleinlauf des Ironman Australia, seinem Heimrennen. Das Schwimmen sei nicht optimal gelaufen, doch auf dem Rad konnte Wurf seinen Rythmus finden und sich in gewohnter Stärke an die Spitze setzen. Mit einem Radsplit von 4:22:53 Stunden hat er den Streckenrekord in der zweiten Disziplin pulverisiert. Den abschließenden Marathon lief er in neuer persönlicher Bestzeit von 2:50:20 Stunden. Auf der Zielgeraden ließ er sich von Fans und Zuschauern feiern und beendete das Rennen mit knapp vier Minuten Vorsprung nach 8:06:17 Stunden, womit er auch bei der Gesamtzeit einen neuen Streckenrekord aufstellte.

Zweiter wurde Wurfs Landsmann Tim Reed. Er kam vor Wurf aus dem Wasser, konnte auf dem Rad jedoch nicht mithalten und die Lücke trotz schnellster Laufzeit des Tages von 2:44:30 Stunden nicht schließen. Er kam nach 8:09:50 Stunden ins Ziel. Damit hatte er einen deutlichen Vorsprung auf den Drittplatzierten, den Franzosen Denis Chevrot. Dieser war im Austragungsort Port Macquarie der erste Athlet, der dem Hastings River nach 44:44 Minuten entstieg. In der zweiten Wechselzone hatte er lediglich 20 Sekunden Rückstand auf Reed, verlor beim abschließenden Marathon jedoch weitere sechseinhalb Minuten, sodass er nach 8:16:05 die Ziellinie überquerte.

Laura Siddall dominiert auf dem Rad

Das Rennen des recht überschaubaren Frauen-Profifeldes mit nur acht Starterinnen entschied die Britin Laura Siddall für sich. Sie fuhr mit 4:58:56 Stunden den schnellsten Radsplit des Tages und konnte den zweitschnellsten Marathon in 3:13:08 Stunden anschließen, sodass sie schließlich mit mehr als fünf Minuten Vorsprung gewann. Ihre Zielzeit betrug 9:11:58 Stunden. Zweite wurde die Schweizerin Caroline Steffen in 9:17:28 Stunden. Die US-Amerikanerin Kelsey Withrow komplettierte das Podium mit einer Gesamtzeit von 9:19:11 Stunden, wobei sie sich außerdem über den schnellsten Laufsplit in 3:11:08 Stunden freuen konnte.