Challenge Roth lockt Profis mit Rekord-Preisgeld

Für ihr 35-jähriges Jubiläum lockt die Challenge Roth mit einem Rekord-Preisgeld. Im Gegenzug wird die Premiere des Collins Cup verschoben.

Von > | 19. Januar 2018 | Aus: SZENE

Bart Aernouts gewann die Challenge Roth 2017.

Bart Aernouts gewann die Challenge Roth 2017.

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Einige Triathlonprofis dürften ihre Saisonplanung nochmal überdenken, denn die Challenge Roth lockt 2018 nicht nur mit ihrem Prestige und der außergewöhnlichen Stimmung, sondern auch mit einem Rekordpreisgeld. Wie der Veranstalter in einer Pressemitteilung bekannt gab, wird das Preisgeld für die Profis zum 35-jährigen Jubiläum des Rennens von bislang 88.150 US-Dollar auf 200.000 US-Dollar (ca. 163.000 Euro) aufgestockt. "Es handelt sich um das weltweit zweithöchste Preisgeld auf der Langdistanz nach dem Ironman Hawaii und um das höchste in Europa", heißt es in der Pressemitteilung. Zum Vergleich: Bei den Ironman-Europameisterschaften in Frankfurt gibt es, wie bei anderen Kontinentalmeisterschaften auch, 150.000 Dollar zu holen. Bei den Ironman-Weltmeisterschaften auf Hawaii werden insgesamt 650.000 Dollar ausgelobt.

Preisgeld statt Collins Cup

Ein Grund für die Aufstockung des Preisgelds ist demnach, dass die ursprünglich für 2018 geplante Premiere des "Collins Cup" um ein Jahr verschoben wird. Denn Geldgeber der Differenzsumme sei die Professional Triathletes Organisation (PTO), die in Roth 2018 den Collins Cup – ein Rennen der Kontinente – austragen wollte. Ein Teil des dafür vorgehaltenen Budgets sei auf speziellen Wunsch der Top-Athleten in der Organisation in die Preisgelder der Challenge Roth am 1. Juli geflossen. Die Sieger in Roth erhalten demnach dann jeweils 40.000 US-Dollar, Zweitplatzierte je 25.000 und Drittplatzierte 15.000 Dollar Prämie. Konkrete Gründe für die Verschiebung der Collins-Cup-Premiere wurden nicht genannt - nur, dass damit sichergestellt werden soll, dass "auch wirklich alle Optionen im Zusammenhang mit dem neuen Weltklasse-Format" komplett ausgeschöpft werden können, heißt es in der Pressemitteilung.

"Wir sind überwältigt von der Großzügigkeit der PTO und der Wertschätzung gegenüber unserem legendären Triathlon-Event. Die Idee der PTO, mit Geldern aus dem diesjährigen Collins-Cup-Budget das Preisgeld des DATEV Challenge Roth spektakulär zu erhöhen, bringt zusätzliche Strahlkraft in unser Jubiläumsrennen", sagt Challenge-Roth-Chef Felix Walchshöfer.