Challenge stellt Qualifikationsmodus für TheChampionship 2018 vor

Die ChallengeFamily hat die Qualifikationsmechanismen für "TheChampionship" 2018 leicht überarbeitet. Und in diesem Zuge auch erklärt: Die 20-Meter-Abstandsregel soll es erneut geben.

Von > | 20. September 2017 | Aus: SZENE

TheChampionship feierte 2017 in Samorin Premiere.

TheChampionship feierte 2017 in Samorin Premiere.

Foto >Peter Jacob / spomedis

Die Änderungen am Qualifikationsmechanismus für TheChampionship 2018, die am 3. Juni erneut in Samorin (Slowakei) ausgetragen werden wird, fallen gegenüber dem Mechanismus für die Premiere im Jahr 2017 eher marginal aus - und machen die Qualifikation für das Event sogar noch etwas leichter. Die Altersklassensieger der Premiere des Events in Samorin haben ihren Slot nämlich bereits sicher, sofern sie im Qualifikationszeitraum, der seit der Challenge Wanaka im Februar läuft und noch bis zur Challenge Salou im kommenden Mai andauern wird, durch ein weiteres Finish in einem Challenge-Rennen bestätigen.

Für alle anderen Sportler bleiben ab heute weltweit noch 17 Rennen, in denen sie Chancen haben, sich zu qualifizieren. Das schafft jeder Agegrouper, der in seiner Altersklasse unter den besten Sechs landet - was gegenüber dem Vorjahr, als es jeweils für die besten fünf Finisher Startplätze gab, eine Qualifikationserleichterung darstellt. Die betroffenen Sportler erhalten nach dem Rennen per Mail einen Link, über den sie sich binnen vier Wochen (Vorjahr: sieben Tage) für TheChampionship registrieren können; nehmen sie die Qualifikation nicht an, wird der Platz an den nächsten Sportler vergeben. Insgesamt wird dieser Rolldown bis zum zwölften Rang jeder Altersklasse praktiziert, wobei es bei Rennen, die als regionale Meisterschaft gelten, doppelt so viele Startplätze zu holen gibt.

Insgesamt 300 Slots werden außerdem auch diesmal an Agegrouper vergeben, die mindestens drei Challenge-Rennen im Qualifikationszeitraum bestreiten. Im vergangenen Jahr waren für diese "Loyality Slots" noch vier Finishs verlangt worden. Staffeln qualifizieren sich mittels einer Top-Sechs-Platzierung (Vorjahr: Top Drei) in der Frauen-, Männer- oder Mixed-Wertung jedes Challenge-Rennens, wobei es auch hier einen Rolldown bis zum zwölften Platz geben soll.

20-Meter-Regel soll bleiben

Im Gegensatz dazu hat der Qualifikationszeitraum für Profis erst im Mai diesen Jahres begonnen. Um nach der spektakulären Premiere 2017 auch 2018 wieder ein starkes Profi-Feld nach Samorin zu locken, verspricht das Challenge-Team erneut eine Peisbörse in Höhe von mindestens 150.000 Euro. Die Top Ten der TheChampionship-Premiere 2017 müssen ihre Qualifikation dabei nur noch durch ein weiteres Finish in einem Challenge-Event bestätigen, gleiches gilt für die Top Fünf des Ironman Hawaii und die besten Drei jeden Geschlechts bei den Ironman-70.3-Weltmeisterschaften, der ITU-Langdistanz-WM, der World Triathlon Series und der Olympischen Spiele. Bei normalen Challenge-Rennen gilt die Top Fünf als Qualifikationsmaßgabe, wobei es für die Profis keinen Rolldown geben soll. Allerdings hatten im vergangenen Jahr mehrere Profis, speziell Kurzdistanzler, auch eine Art Wildcard bekommen, ohne in ihrer Karriere bisher ein Challenge-Rennen bestritten zu haben.

Challenge-CEO Zibi Szlufcik freue sich bereits jetzt auf das zweite Meisterschaftsrennen, heißt es in einer Pressemitteilung. "Wir sind entschlossen, das Rennen nächstes Jahr noch besser zu machen als 2017", wird er dort zitiert - und er kündigt an, die 20-Meter-Abstandsregel auf dem Radkurs erneut durchsetzen zu wollen, um das Rennen für alle Sportler fairer zu gestalten. "Wir freuen uns darauf, den Standard im internationalen Triathlonsport weiter anzuheben", sagt Szlufcik.