Schwimmstrecke nicht genehmigt:
Cologne Triathlon Weekend komplett abgesagt

Das Cologne Triathlon Weekend 2019 fällt aus. Einen Tag vor der Veranstaltung sagte das Organisationsteam das komplette Rennwochenende ab. Ausschlaggebend war die Nichtgenehmigung der Schwimmstrecke.

Das Cologne Triathlon Weekend fällt aus. Das verkündete der Veranstalter vor wenigen Minuten per Aushang auf dem Wettkampfgelände. Ausschlaggebend war, dass das Ordnungsamt der Stadt Köln bis zum heutigen Mittag keine Genehmigung zur Durchführung eines Triathlons aussprechen konnte und lediglich einen Duathlon erlaubte, da für die notwendige Durchführung eines Triathlons nicht ausreichend Rettungspersonal in Form von Tauchern vor Ort sein könne.

Liebe Sportlerinnen und Sportler,

wir müssen das Cologne Triathlon Weekend leider kurzfristig absagen. 

Uns liegt Stand heute, 30.08.2019, 13:00 Uhr, von der Stadt Köln keine Genehmigung zur Durchführung des Triathlons vor. 

Die Stadt Köln hat heute lediglich einen Duathlon genehmigt.

Über die mögliche Umsetzung eines Duathlons haben wir selbstverständlich nachgedacht. 

Im Interesse der Teilnehmer/-innen sehen wir uns allerdings nicht in der Lage, einen Duathlon so kurzfristig ordnungsgemäß durchzuführen. 

Diese Entscheidung ist uns wirklich sehr schwer gefallen. Wir bitten um euer Verständnis.

Weitere Informationen und Stellungnahmen folgen in Kürze.

Das Veranstaltungsteam des Cologne Triathlon Weekend

Aushang des Veranstalters

Vorausgegangen war der endgültigen Absage ein längerer Streit zwischen dem Veranstalter Uwe Jeschke und dem Nordrhein-Westfälischen Triathlonverband (NRWTV). Laut Aussage des NRWTV habe Jeschke zu keiner Zeit eine Genehmigung des Rennens beim Verband beantragt. Der Verband drohte daraufhin mit Bezug auf die Sportordnung allen DTU-Startpassinhabern, die trotzdem an der nicht sanktionierten Veranstaltung teilnehmen würden, mit einer Wettkampfsperre.

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Viele Teilnehmer sahen sich vom Veranstalter wegen der Nichtbeantragung einer Genehmigung getäuscht. Der Veranstalter habe sich, wie einige Sportler gegenüber unserer Redaktion verlautbarten, nicht bereit gezeigt, die vereinnahmten Startgelder zurückzuzahlen. Man habe den Sportler empfohlen, unter falschem Namen an den Start zu gehen, um die angedrohte Wettkampfsperre bei genehmigten Rennen zu vermeiden.

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