Deutsches Aufgebot in Nottingham und Nur-Sultan

Während es für das deutsche Mixed-Relay-Team am Samstag in Nottingham um wichtige Punkte für Olympia in Tokio geht, stehen andere DTU-Athleten am Wochenende beim Weltcup in Kasachstan am Start.

Von > | 13. Juni 2019 | Aus: SZENE

Lasse Lührs geht beim Weltcuprennen in Nur-Sultan mit der Startnummer vier an den Start.

Lasse Lührs geht beim Weltcuprennen in Nur-Sultan mit der Startnummer vier an den Start.

Foto >ITU Media / Janos Schmidt

Am Samstag findet in Nottingham das zweite Mixed-Relay-Rennen der ITU Mixed Relay Series 2019 statt. Insgesamt kämpfen 15 Nationen um wichtige Punkte für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio, bei denen dieses Format zum ersten Mal olympisch sein wird. Beim Mixed Relay absolvieren vier Athleten, zwei Frauen und zwei Männer, einen Supersprint-Triathlon über jeweils circa 300 Meter Schwimmen, 7,5 Kilometer Radfahren und 1,5 Kilometer laufen. Absolviert wird der Wettkampf in der Reihenfolge: Frau, Mann, Frau, Mann. Per Handschlag wird der nächste Athlet nach Ende des Laufparts auf die Strecke und damit ins Wasser geschickt. Außerdem geht es für einige Nationen darum, über die Qualifikation des Teams für Olympia ebenfalls Startplätze für die Einzelrennen zu sichern – eine große Chance für das deutsche Team, das momentan an Postion sechs im Gesamtranking liegt und für eine direkte Qualifikation nach der Saison unter den ersten sieben Teams landen müsste. Im Kampf um die Top-Platzierungen bekommt es das deutsche Team unter anderem mit den starken Nationen aus Frankreich, Australien, Großbritannien und den USA zu tun. In welcher genauen Besetzung die deutsche Mannschaft antreten wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar. Das Rennen startet am Samstagnachmittag um 16:08 Uhr Ortszeit und wird live auf triathlonlive.tv übertragen. 

Lührs, Eim und Vogel bei Weltcup in Kasachstan 

Drei weitere DTU-Athleten sind am Samstag beim Weltcuprennen in Kasachstan über die olympische Distanz am Start. Bei den Männern gehen Lasse Lührs und Johannes Vogel ins Rennen. Lührs ist in Nur-Sultan (ehemals Astana) durchaus eine Top-5-Platzierung zuzutrauen. Starke Konkurrenz bekommt er im Kampf um die vorderen Plätze von Matthew McElroy (USA), der am vergangenen Wochenende beim WTS-Rennen in Leeds Platz zwei belegte, Brandon Copeland (AUS), Morgan Pearson (USA), den beiden Polyanskiy-Brüdern aus Russland und Sylvain Fridelance aus der Schweiz. Bei den Frauen nimmt Nina Eim die olympische Distanz als einzige deutsche Athletin in Angriff. Zum Kreis der Favoritinnen gehören im Frauenrennen die Österreicherin Lisa Perterer, Ai Ueda aus Japan und Jaz Hedgeland (AUS). Die Frauen werden am Samstag um 8 Uhr Ortszeit auf die Strecke geschickt, während drei Stunden später der Startschuss für die Männer fällt.