Deutsches Mixed-Team landet Überraschungserfolg

Nachdem Tim Hellwig seine gute Form bereits mit einem zweiten Platz im Einzelwettbewerb unterstrich, sicherte er mit einer starken Laufleistung sich und seinen Teamkameraden in der Mixed-Staffel eine weitere Medaille.

Von > | 23. Juli 2018 | Aus: SZENE

Das Überraschungsteam der diesjährigen Junioren-Europmameisterschaft (v.l.n.r): Giulio Ehses (Potsdam), Tanja Neubert (Nürnberg), Sophie Rohr (Nürnberg) und Tim Hellwig (Saarbrücken).

Das Überraschungsteam der diesjährigen Junioren-Europmameisterschaft (v.l.n.r): Giulio Ehses (Potsdam), Tanja Neubert (Nürnberg), Sophie Rohr (Nürnberg) und Tim Hellwig (Saarbrücken).

Foto >DTU

Damit konnte nun wirklich nicht gerechnet werden: Nachdem sich Tim Hellwig bereits am Freitag überraschend die Silbermedaille im Einzelwettbewerb der Junioren über 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen sicherte, gelang dem deutschen Team um den 19-Jährigen am darauffolgenden Sonntag mit einer weiteren Silbermedaille ein erneuter Coup.

Die deutsche Staffel ging hierbei in der Besetzung von Sophie Rohr (Nürnberg), Giulio Ehses (Potsdam), Tanja Neubert (Nürnberg) und Tim Hellwig (Saarbrücken) an den Start. Gerade Hellwig als Schlussläufer einzusetzen, erwies sich hier als entscheidender Erfolgsfaktor. Mit schnellen 1,7 Laufkilometern am Ende des Staffelwettkampfes gelang es dem Saarbrückener, den zweiten Gesamtplatz für die Deutschen nach Hause zu bringen. „Das war eine tolle Teamleistung von den Vieren. Tim hat eine super starke Leistung gezeigt und mit seiner Laufstärke die Medaille gesichert“, resümierte Thomas Moeller, DTU Bundestrainer Nachwuchs. 

1:18:32 Stunden benötigte das Team über die Gesamtdistanz, bei der jeder Athlet einen Mini-Triathlon (0,25 km Schwimmen, 7 km Radfahren, 1,7 km Laufen) zu absolvieren hat. Junioren-Europameister wurde das Team aus Portugal in 1:18:24 Stunden. Frankreich landete mit acht Sekunden Abstand zum deutschen Team auf Platz drei. 

Richard Varga wird Europameister

Der Slowake Richard Varga krönte sich derweil im Elite-Rennen  über die Sprint-Distanz zum Europameister. 53:07 Minuten benötigte der 29-Jährige Kurzdistanz-Spezialist für die gesamte Strecke.

Europameisterin darf sich ab sofort Sophie Coldwell (GBR) nennen. In einer Zeit von 58:32 Minuten setzte sie sich über 750, Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen gegen ihre Konkurrentinnen durch.

Deutsche Elite ohne Medaillenchancen

Im Elitefeld der Männer kamen Lars Pfeifer und Maximilian Sperl als 20 beziehungsweise 25 ins Ziel. Linus Stimmel musste das Rennen vorzeitig beenden.

Etwas besser lief es für die deutschen Elite-Damen. Lena Meißner wurde beachtliche Vierte, Anabel Knoll und Caroline Pohle belegten den zwölften und 17. Platz.