Dreitz startet in Arizona, Hufe in Malaysia

In Arizona, Malaysia und Cozumel wollen sich etliche Profis bereits frühzeitig ihren Hawaii-Slot für 2019 sichern. Unter ihnen sind auch Andreas Dreitz und Mareen Hufe.

Von > | 16. November 2018 | Aus: SZENE

Kann Andreas Dreitz seine starke Radleistung aus dem diesjährigen Hawaii-Rennen auch in Arizona zeigen?

Kann Andreas Dreitz seine starke Radleistung aus dem diesjährigen Hawaii-Rennen auch in Arizona zeigen?

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Nach dem Ironman Hawaii 2018 ist vor dem Ironman Hawaii 2019. Um frühzeitig den Hawaiislot für das kommende Jahr zu sichern, haben sich einige Profis dazu entschieden, noch einen späten Ironman in diesem Jahr zu absolvieren. Chancen darauf haben die Athleten an diesem Wochenende bei den Ironman-Rennen in Arizona, Malaysia und Cozumel. Unter anderem versuchen auch mehrere Deutsche, zum Jahresende noch einmal ganz vorn mitzumischen.

Dreitz jagt Hawaii-Slot in Arizona

Ein spätes Rennen, das traditionell stark besetzt ist, ist der Ironman Arizona. Auch in diesem Jahr gibt es eine Vielzahl von Siegesanwärtern, unter ihnen auch ein Deutscher: Andreas Dreitz. Nach dem 13. Platz bei seinem diesjährigen Hawaii-Debüt will sich der 29-Jährige in Arizona direkt sein Startrecht für 2019 sichern. Dafür bereitete er sich in den vergangenen Wochen intensiv im Trainingslager auf Mallorca vor. Einfach wird es dem Deutschen nicht gemacht, denn für den Hawaii-Slot muss Dreitz das Rennen gewinnen. Und genau dieses Ziel verfolgt auch die starke Konkurrenz. Joe Skipper (GBR), Hawaii-Siebter aus diesem Jahr, ist in Arizona ebenfalls mit von der Partie. Auch TJ Tollakson (USA), Eneko Llanos (ESP), David Plese (SVN), Philip Graves (GBR) und Jeff Symonds (CAN) sind gemeldet und können sich Siegchancen ausrechnen. Aus Deutschland steht bei den Profis außerdem Florian Bögge auf der Startliste. Bei den Frauen gehen Meredith Kessler, Heather Jackson (beide USA) und Carrie Leser (AUS) als Favoritinnen ins Rennen.

Hufe und Van Vlerken in Malaysia am Start

Auch beim Ironman Malaysia geht es an diesem Wochenende um Hawaii-Startplätze, die gleichbedeutend mit einem Gesamtsieg des Rennens sind. Gute Chancen kann sich die Deutsche Mareen Hufe ausrechnen, die 2018 beim Ironman Klagenfurt erstmals ein Ironman-Rennen gewann und auf Hawaii den 13. Platz belegte. In Malaysia muss sie sich um Kampf um den Sieg unter anderem gegen Parys Edwards (GBR), Els Visser (NED) und Jocelyn McCauley (USA) durchsetzen. Im Männerrennen geht unter anderem Per Van Vlerken (ehemals Bittner) an den Start. Als Topfavoriten zählen allerdings der Franzose Romain Guillaume, Jens Petersen-Bach aus Dänemark und Kaito Tohara (JPN). Andreas Giglmayr aus Österreich ist ebenfalls ein Kandidat für das Podium. Auch Cameron Wurf ist auf der Startliste zu finden, scheint allerdings zu verzichten. 

Starkes Feld in Cozumel

Für den Ironman Cozumel in Mexiko sind ebenfalls viele Hochkaräter gemeldet. Unter ihnen Ivan Rana (ESP), der Hawaii-Sechste Matt Russell (USA), Igor Amorelli (BRA), Michael Weiss (AUT) und Thiago Vinhal (BRA). Voller Spannung wird außerdem das Langdistanz-Debüt von Mauricio Mendez (MEX) erwartet, der erst 23 Jahre alt ist, seine Triathlonkarriere als Xterra-Spezialist begann, und unter anderem 2016 auf Maui Xterra-Weltmeister wurde. In den vergangenen zwei Jahren fokussierte sich Mendez bereits mit Erfolg auf die Mitteldistanz und konnte insgesamt vier Ironman-70.3-Rennen gewinnnen. In seiner Heimat steht ihm nun sein erster Ironman bevor. Auch vier deutsche Athleten sind für den Wettkampf gemeldet: Markus Liebelt, Matthias Knossalla, Marc Unger und Philipp Mock werden in Cozumel ins Rennen gehen. Bei den Frauen steht unter anderem die Deutsche Svenja Thoes auf der Startliste, die zuletzt die Challenge Forte-Village für sich entscheiden konnte. Als Favoritinnen gelten außerdem Lisa Roberts (USA), Michelle Vesterby (DNK) und Angela Naeth (CAN).