Frankreich gewinnt Mixed-Team-Relay-WM vor Australien

Das französische Mixed-Team präsentiert sich in Hamburg in herausragender Verfassung und wird Weltmeister. Australien und die USA landen auf dem Podium, das deutsche Team belegt einen starken sechsten Platz.

Von > | 15. Juli 2018 | Aus: SZENE

Nach 1:20:06 Stunden gewinnt Frankreich mit 43 Sekunden Vorsprung die Mixed-Team-Relay-Weltmeisterschaft 2018. Bereits 2015 sicherten sich die Franzosen in Hamburg den Titel.

Nach 1:20:06 Stunden gewinnt Frankreich mit 43 Sekunden Vorsprung die Mixed-Team-Relay-Weltmeisterschaft 2018. Bereits 2015 sicherten sich die Franzosen in Hamburg den Titel.

Foto >Kevin Mackinnon

Das Wetter und die Kulisse bei den ITU-Mixed-Team-Relay-Weltmeisterschaften hätte kaum besser sein können: Strahlender Sonnenschein, 25 Grad Celsius und leichter Wind sorgten für ideale Rahmenbedingungen. Bei dem Mixed-Team-Relay-Wettkampf in Hamburg ging es nicht nur um den WM-Titel, sondern gleichzeitig auch schon um wertvolle Punkte im Qualifikations-Ranking für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio, bei denen das Team-Format erstmals olympisch sein wird. Auf dem Plan stand für jeden der vier Teamathleten ein Mini-Triathlon: 300 Meter Schwimmen, 8 Kilometer Radfahren und 1,7 Kilometer Laufen mussten jeweils absolviert werden. An Position eins und drei starteten die Frauen, als zweites und viertes gingen die Männer auf die Strecke. 

Das deutsche Team schickte – in dieser Reihenfolge – Laura Lindemann, Jonas Schomburg, Anja Knapp und Jonas Breinlinger ins Rennen. Lindemann nutzte den Heimvorteil direkt aus, setzte sich beim Laufpart an die Spitze des gesamten Feldes und wechselte an Position eins auf Jonas Schomburg. Schnell kristallisierte sich im weiteren Rennverlauf heraus, dass der Tagessieg und die Podiumsplätze wohl unter den Favoriten aus Frankreich, Großbritannien, Australien und den USA ausgemacht wird. Nachdem Vincent Luis, Frankreichs letzter Athlet, noch gemeinsam mit seinem amerikanischen Konkurrenten aus dem Wasser stieg, machte er beim Radfahren und Laufen schnell klar, dass Frankreich an diesem Tag nicht zu schlagen sein wird. Australiens Schlussstarter, Jacob Birtwhistle, fuhr und lief sogar so stark, dass er das amerikanische Team auf der Zielgerade noch überlaufen konnte. Nachdem der WM-Titel in diesem Jahr mit einer Gesamtzeit von 1:20:06 Stunden also an Frankreich ging, kam Australien schließlich 43 Sekunden später auf Rang zwei ins Ziel. Die USA komplettierte das Podium und lief nur zwei Sekunden nach Australien ein.

Nachdem das deutsche Team zwischenzeitlich während des letzten Radparts noch auf Rang zehn lag, konnte sich Jonas Breinlinger mit einem starken Lauf noch auf Platz sechs vorkämpfen – ein Ergebnis, welches die deutsche Mannschaft äußerst positiv stimmen sollte. 

 

Starker Endspurt: Jonas Breinlinger setzt sich auf den abschließenden 1,7 Laufkilometern gegen einige direkten Konkurrenten durch und erkämpft den sechsten Platz für das deutsche Team.

Starker Endspurt: Jonas Breinlinger setzt sich auf den abschließenden 1,7 Laufkilometern gegen einige direkten Konkurrenten durch und erkämpft den sechsten Platz für das deutsche Team.

Foto >Kevin Mackinnon

Land

Gesamt

Runde 1

Runde 2

Runde 3

Runde 4

1

Frankreich

01:20:06

20:50

18:54

21:07

19:16

2

Australien

01:20:49

21:03

19:19

21:10

19:19

3

USA

01:20:51

20:57

19:13

20:44

20:00

4

Großbritannien

01:21:09

20:51

19:00

21:11

20:08

5

Niederlande

01:21:24

20:58

19:33

21:12

19:43

6

Deutschland

01:21:29

20:49

19:32

21:22

19:47

7

Japan

01:21:32

21:04

19:09

21:09

20:12

8

Schweiz

01:21:40

21:03

19:20

21:16

20:02

9

Italien

01:21:47

20:54

19:20

21:29

20:06

10

Kanada

01:22:20

21:20

19:20

21:14

20:27

Swipe me