Frankreich wird Team-Europameister, Lagerstrom gewinnt in Michigan

Während die Franzosen bei der EM in Glasgow den Mixed-Team-Relay-Titel gewinnen konnten, entschied ein ehemaliger Kurzdistanzler den Ironman 70.3 Steelhead in Amerika für sich.

Von > | 13. August 2018 | Aus: SZENE

Beim Mixed-Team-Relay-Wettbewerb in Glasgow sicherte sich Frankreich den EM-Titel vor der Schweiz und Belgien.

Beim Mixed-Team-Relay-Wettbewerb in Glasgow sicherte sich Frankreich den EM-Titel vor der Schweiz und Belgien.

Foto >ITU Media

Nach dem Weltmeistertitel in Hamburg konnte sich die französische Mannschaft auch den EM-Sieg bei den European Championships in Glasgow sichern. Die Franzosen landeten bei dem Team-Format des Supersprint-Triathlons, wobei jeder der vier Athleten eines Teams 300 Meter schwimmen, 6,7 Kilometer Rad fahren und 1,5 Kilometer laufen musste, vor der Schweiz und Belgien. Die deutsche Staffel belegte Rang sechs. Bianca Bogen, Jonas Schomburg, Laura Lindemann und Gabriel Allgayer zeigten eine engagierte Leistung, konnten aber nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen. „Wir können zufrieden sein mit dem sechsten Platz, das war aller Ehren wert nach dem Pech, das wir hatten. Nach der Nachricht, dass Portugal, Russland, Italien und Spanien Zeitstrafen bekommen haben, hatten wir nochmal kurz Hoffnung, um Platz 5 zu kämpfen. Aber da hatten wir keine Chance, die waren einfach zu weit weg“, resümiert Ron Schmidt, DTU Bundestrainer U23, nach dem Rennen.

Lagerstrom gewinnt Ironman 70.3 Steelhead

Außerdem konnte sich am Wochenende der ehemalige Kurzdistanzler Eric Lagerstrom beim Ironman 70.3 Steelhead in Michigan durchsetzen. Lagerstrom gewann bei seinem zweiten Mitteldistanz-Rennen überhaupt mit der schnellsten Laufzeit des Tages (1:18:17 Stunden) in einer Gesamtzeit von 3:48:02 Stunden. Damit verdrängte er Überbiker Andrew Starykowicz auf Rang zwei (3:51:40 Stunden), nachdem dieser in gewohnter Manier als schnellster Athleten über den Radkurs raste (1:58:32 Stunden), beim Laufen allerdings nichts entgegenzusetzen hatte. Igor Amorelli machte das Podium mit einer Gesamtzeit von 3:52:15 Stunden komplett.

Bei den Frauen gab es einen amerikanischen Dreifacherfolg: Der Sieg ging mit einer Endzeit von 4:16:19 Stunden an Sarah Haskins, die 1:26 Minuten vor Jackie Hering einlief. Das Podest wurde komplettiert durch Christine Cross, welche die Ziellinie nach 4:24:08 Stunden überquerte.