Frommhold und Kahlefeldt feiern beim Ironman 70.3 Astana

Mit einer souveränen Vorstellung gewinnt Nils Frommhold den Ironman 70.3 Astana. Bei den Frauen holt sich Radka Kahlefeldt in einem knappen Rennen den Sieg.

Von > | 14. Juli 2019 | Aus: SZENE

Nils Frommhold gewinnt den Ironman 70.3 Astana (Archivbild)

Nils Frommhold gewinnt den Ironman 70.3 Astana (Archivbild)

Foto >clearlynils

Nils Frommhold wollte sich beim Ironman 70.3 sein Selbstbewusstsein zurückholen, und das gelang dem Erdinger-Athleten mit einem souveränen Sieg auf der Mitteldistanz. Während er bei seinen jüngsten Rennauftritten nicht mehr an seine Leistungsfähigkeit aus dem Frühjahr anknüpfen konnte, war diese in Kasachstan zurück. Mit der Spitzengruppe um Filipe Azevedo und Mattia Ceccarelli kam Frommhold nach 24:50 Minuten aus dem Wasser und setzte sich auf dem Rad umgehend an die Spitze.

Hier machte die Dreiergruppe gemeinsam Druck, bis sich Frommhold und Ceccarelli kurz vor der 70-Kilometer-Marke absetzen konnten. Nach einer Radzeit von 2:00:39 Stunden ging es für das Duo auf die Laufstrecke und Frommhold übernahm erneut die Initiative. Nach gut fünf Kilometern betrug sein Vorsprung auf den Verfolger bereits eine Minute und nahm weiter zu. Zwar gelang Azevedo noch der Sprung auf den zweiten Platz vor Mattia Ceccarelli, doch der Sieger des Ironman 70.3 Astana hieß nach 3:46:08 Stunden Nils Frommhold.

Kahlefeldt mit Aufholjagd

Bei den Frauen ging das Rennen deutlich knapper zu. So kam Radka Kahlefeldt zwar mit einem Swim-Split von 27:27 Minuten als erste aus dem Wasser, musste auf dem Rad aber ihre Verfolgerinnen Susie Cheetham, Lisa Hütthaler und Sarah Piampiano passieren lassen und hatte zwischenzeitlich knapp drei Minuten Rückstand.

Auf der Laufstrecke war es dann jedoch wieder Kahlefeldt, die das Rennen an sich riss und sich Stück für Stück zurück an die Spitze arbeitete. Die erneute Führung gab sie nicht mehr ab und gewann nach 4:07:43 Stunden vor Susie Cheetham und Sarah Piampiano.