Frommhold startet in Weymouth, Hawaii-Starter testen in den USA

Während Nils Frommhold mit Siegeschancen ins britische Weymouth reist, testen einige Top-Hawaii-Starter vor der Ironman-WM ein letztes Mal beim Ironman 70.3 Augusta.

Von > | 20. September 2018 | Aus: SZENE

Nils Frommhold zählt zu den Favoriten im britischen Weymouth.

Nils Frommhold zählt zu den Favoriten im britischen Weymouth.

Foto >Getty Images for Ironman

Mehr als 2.700 Athleten zieht der Ironman 70.3 Weymouth am Sonntag in die britische Grafschaft Dorset. Nach seinem Ausstieg am vergangenen Wochenende bei der Premiere des Ironman 70.3 Nizza geht Nils Frommhold in Weymouth trotzdem als einer der Favoriten ins Rennen. Der gebürtige Berliner bekommt trotz eines eher schwach besetzten Startfeldes nichts geschenkt. Denn ebenfalls ein Wörtchen um den Sieg mitreden wollen Hawaii-Starter Will Clarke, Philip Graves, der dieses Jahr bereits beim anspruchsvollen Ironman Wales Zweiter wurde, sowie der erst 23-jährige Elliot Smales und Fraser Cartmell (alle GBR). Als weiterer deutscher Start geht Markus Liebelt ins Rennen. 

Im Rennen der Frauen greift Natalie Seymour (GBR) nach dem Titel. Die Zweitplatzierte des Vorjahres bekommt Konkurrenz von Nikki Bartlett, die in diesem Jahr bereits den zweiten Platz bei den Ironman-70.3-Rennen in Edinburgh und Staffordshire belegte. Deutsche Frauen gehen in Weymouth nicht an den Start.

Favorisierte Amerikaner beim Ironman 70.3 Augusta

Das amerikanische Trio aus Tim O’Donnell, Matt Hanson und Kevin Collington zählt zu den Favoriten des Mitteldistanzrennens in Augusta. Der Drittplatzierte der Ironman-WM 2015, Tim O’Donnell, belegte dieses Jahr bereits bei der Erstaustragung des Ironman 70.3 im brasilianischen Floridianapolis den zweiten Platz und gewann den Ironman 70.3 Gyndia in Polen. Konkurrent Matt Hanson führt die aktuelle Bestenliste auf der Ironman-Distanz an, nachdem er den IronmanTexas 2018 mit einer Zeiit von knapp unter 7:40 Stunden gewann. Mit Ivan Tutukin steht ein weiterer Athlet, auf der Startliste, der zum Kreis der Favoriten zu zählen ist und dieses Jahr bereits den zweiten Platz beim Ironman Texas belegte. Alle vier Favoriten bereiten sich derzeit auf die Ironman-WM am 13. Oktober in Kailua-Kona/Hawaii vor und nutzen das 70.3-Rennen als letzten Testwettkampf.

Zum Favoritenkreis im Frauenrennen gehört unter anderem Mirinda Carfrae, die dieses Jahr bereits einige Rennen auf dem Podest beendete. Konkurrenz bekommt die Australierin durch das amerikanische Trio um Jodie Robertson, die 2018 in ihrem dritten Profijahr startet, die Drittplatzierte des Ironman Wales, Angela Naeth, und Meredith Kessler. Die in Boulder lebende Südafrikanerin Jeanni Seymour komplettiert das Feld der Favoritinnen.