Frommhold und Löschke mit Siegchancen beim Ironman 70.3 St. Pölten

In einem großen und stark besetzten Feld kämpfen am Sonntag unter anderem Nils Frommhold und Franz Löschke beim Ironman 70.3 St. Pölten um den Sieg. Bei den Frauen gibt Julia Gajer nach langer Pause ihr Comeback.

Von > | 22. Mai 2019 | Aus: SZENE

Nachdem Nils Frommhold den Ironman 70.3 St. Pölten bereits 2017 gewann, kämpft er nun erneut um den Sieg.

Nachdem Nils Frommhold den Ironman 70.3 St. Pölten bereits 2017 gewann, kämpft er nun erneut um den Sieg.

Foto >Michael Rauschendorfer

Nachdem Nils Frommhold im April mit seinem eindrucksvollen Comeback beim Ironman Südafrika, das mit Platz zwei und der Hawaii-Quali endete, seine Form und Ambitionen für dieses Jahr unterstrich, soll nun am Wochenende in Österreich der nächste Streich folgen. Beim Ironman 70.3 St. Pölten bestreitet der 32-Jährige am Sonntag seine erste Mitteldistanz in diesem Jahr. Die Strecke ist dem gebürtigen Berliner bestens bekannt: 2017 entschied Frommhold den Ironman 70.3 St. Pölten für sich, 2015 landete er bereits auf Rang zwei. Dementsprechend gut stehen die Vorzeichen für eine erneute Top-Platzierung. "Der Sieg ist durchaus für mich möglich und das Ziel für den Wettkampf, auch wenn dort starke Konkurrenz am Start ist. Ich denke aber, dass ich gute Karten habe, mindestens auf dem Podium zu landen. Ich freue mich auf jeden Fall jetzt nach beim nächsten Rennen der Saison an den Start zu gehen", sagt Frommhold. Für den obersten Podestplatz muss sich der zweifache Ironman-Sieger allerdings in einem starken Feld beweisen. 

Zur schnellen Konkurrenz in St. Pölten gehören nämlich unter anderem Vorjahressieger Michael Weiss, Thomas Steger (beide AUT), Jesper Svensson (SWE), der Ironman-Barcelona-Sieger von 2018, und Pieter Heemeryck aus Belgien, der bereits die Challenge Salou 2019 gewinnen konnte. Auch Franz Löschke ist am Start und dürfte mit Ambitionen auf den Sieg oder zumindest auf eine Podiumsplatzierung anreisen. Antony Costes (FRA), Giulio Molinari (ITA), der allerdings außerdem noch auf der Startliste des Ironman Lanzarote steht, Paul Schuster und Daniel Fontana (ITA) sind ebenfalls Podiumsplatzierungen zuzutrauen. Für Deutschland sind außerdem Markus Liebelt und Michael Rünz gemeldet. Der Startschuss für die Männer fällt am Sonntag bereits um 7 Uhr. 

Gajer mit Comeback nach Schwangerschaft

Im Frauenrennen kommt es aus deutscher Sicht zu einem erfreulichen Comeback: Julia Gajer steigt nach langer Pause wieder ins Renngeschehen ein und testet beim Ironman 70.3 St. Pölten erstmals ihre Form, nachdem sie aufgrund einer Schwangerschaftspause 2018 keine Rennen bestritt. Während es für die 36-Jährige wohl vorrangig darum gehen wird, wieder Rennpraxis zu sammeln, scheint der Konkurrenzkampf um den Sieg bei den Frauen relativ offen. Zum Kreis der Favoritinnen gehört neben Lisa Hütthaler (AUT) auch das deutsche Trio um Anna-Lena Pohl, Katharina Grohmann und Laura Zimmermann. Außerdem sind für Deutschland noch Annika Timm und Kristin Liepold gemeldet. Der Startschuss für die Frauen fällt am Sonntagmorgen um 7:03 Uhr.