Gwen Jorgensen und Helen Jenkins erwarten Nachwuchs

Im Jahr nach den Olympischen Spielen gehen viele Sportler neue Wege. Gleich drei Top-Triathletinnen haben sich für die Familienplanung entschieden: Nach Nicola Spirig sind nun auch Olympiasiegerin Gwen Jorgensen und die frühere Weltmeisterin Helen Jenkins schwanger.

Von > | 25. Januar 2017 | Aus: SZENE

Foto >Delly Carr / triathlon.org

Gwen Jorgensen hatte ihren Kinderwunsch schon frühzeitig öffentlich gemacht. Bereits vor ihrem Marathondebüt im Herbst erklärte die amerikanische Triathlon-Olympiasiegerin, sie wolle im nacholympischen Jahr gemeinsam mit ihrem Mann Patrick Lemieux ein Kind in die Welt setzen und anschließend wieder um Olympia kämpfen – mit dem Vorbild von Nicola Spirig, die nach ihrer Goldmedaille 2012 erstmals Mutter wurde, 2016 Silber gewann und nun ihr zweites Kind erwartet. An diesen Plänen habe sich nichts geändert, erklärte Jorgensen, deren Nachwuchs im August zur Welt kommen soll, via Facebook: "Am liebsten würde ich schon am Tag nach der Geburt wieder trainieren. Wahrscheinlich wird das aber eher schwierig."

Und noch eine Kurzdistanzlerin nutzt das Jahr 2017 für die Familienplanung: Helen Jenkins, Weltmeisterin der Jahre 2008 und 2011, erwartet schon im Juli gemeinsam mit ihrem Ehemann Marc Nachwuchs. Auf die Gratulation der ITU-Präsidentin Marisol Casado hin erklärte auch Jenkins via Twitter, dass sie hoffe, nach der Geburt wieder in den Kurzdistanz-Triathlon zurückkehren zu können. Und ihrer Teamkollegin Non Stanford schlug sie vor: "Das Kind hat im Team Großbritannien viele Tanten. Wie wäre es mit Baby Jenkins als Team-Maskottchen?"