Hernandez und Cook siegen in Japan

Vicente Hernandez und Summer Cook haben das letzte Weltcup-Rennen des Jahres in Japan für sich entschieden. Jonathan Zipf landete auf Platz 34.

Von > | 12. November 2018 | Aus: SZENE

 Vicente Hernandez gewinnt in Japan das letzte Weltcup-Rennen des Jahres.

Vicente Hernandez gewinnt in Japan das letzte Weltcup-Rennen des Jahres.

Foto >Delly Carr / ITU Media

Während die Triathlonsaison 2018 für die meisten Athleten längst beendet ist und sich viele Sportler schon wieder mit dem Wiedereinstieg ins Training für das kommende Jahr beschäftigen, fand im japanischen Miyazaki das letzte Weltcup-Rennen des Jahres statt. Über die olympische Distanz wollten einige der weltbesten Kurzdistanzler noch einmal die Chance nutzen, um die Saison mit einem starken Ergebnis abzurunden und zu beenden. Im Rennen der Männern bildeten sich nach einem schnellen Schwimmen mehrere Radgruppen, wovon die erste und zweite größere Gruppe im Verlauf der 40 Kilometer zusammenfuhren. An der Spitze konnte sich allerdings ein Trio inklusive des Mitfavoriten Aurelien Raphael (FRA) bilden, welches mit gut zehn Sekunden Vorsprung in die zweite Wechselzone kam. Bei der Laufentscheidung auf den abschließenden zehn Kilometern war es allerdings der Spanier Vicente Hernandez, der dem Rennen seinen Stempel aufdrücken konnte. Mit der schnellsten Laufzeit des Tages von 30:42 Minuten sicherte er sich schließlich in einer Gesamtzeit von 1:49:11 Stunden den Tagessieg. 19 Sekunden später kam der 23-jährige US-Nachwuchsathlet Eli Hemming als Zweiter ins Ziel. Delian Stateff (ITA) komplettierte das Podium mit einer Gesamtzeit von 1:49:48 Stunden. Die Mitfavoriten Alessandro Fabian (ITA), Ryan Bailie (AUS) und Crisanto Grajales (MEX) belegten die Plätze vier, acht und 13. Weniger erfolgreich lief der Wettkampf für das deutsche Duo: Jonathan Zipf belegte Rang 34, Nachwuchsathlet Jannik Schaufler musste das Rennen vorzeitig beenden. 

US-Doppelsieg von Cook und Burns

Im Frauenrennen spielten währenddessen zwei US-Amerikanerinnen in einer eigenen Liga. Summer Cook drückte dem Rennen bereits beim Schwimmen ihren Stempel auf, kam als Erste aus dem Wasser, musste in der ersten Wechselzone allerdings eine Zeitstrafe hinnehmen. Das hielt die 27-Jährige allerdings nicht davon ab, schnell in die Führungsgruppe vorzufahren. Nachdem die Athletinnen der zehnköpfigen Spitzengruppe gemeinsam in die Laufschuhe wechselten, liefen Summer Cook und Chelsea Burns in einer eigenen Liga. Sie absolvierten die zehn Kilometer in 34:27 und 34:33 Minuten und sicherten sich die Gold- und Silbermedaille mit Gesamtzeiten von 2:01:01 und 2:01:11 Stunden. Der Bronzerang ging an Miriam Casillas Garcia (ESP), welche die Ziellinie nach 2:01:54 Stunden überquerte. Das Rennen der Frauen fand ohne deutsche Beteiligung statt. Stark war allerdings die Leistung der 22-jährigen Schweizerin Julie Derron, die am Ende als Fünfte ins Ziel kam.