Iden und Spivey gewinnen Weltcuprennen in China

Nachdem Gustav Iden schon vor einigen Wochen das Weltcuprennen in Lausanne gewinnen konnte, behielt der Norweger auch in China über die olympische Distanz die Nase vorn. Lasse Lührs wurde derweil starker Vierter.

Von > | 24. September 2018 | Aus: SZENE

Mit zwei Weltcupsiegen und einem dritten Platz beim WTS-Rennen in Bermudas hat sich der 22-jährige Gustav Iden in diesem Jahr in die absolute Weltspitze katapultiert.

Mit zwei Weltcupsiegen und einem dritten Platz beim WTS-Rennen in Bermudas hat sich der 22-jährige Gustav Iden in diesem Jahr in die absolute Weltspitze katapultiert.

Foto >ITU Media / Janos Schmidt

Beim Weltcuprennen in Weihai (China) über die olympische Distanz gab es am Wochenende den nächsten Erfolg für die norwegischen Nachwuchsathleten zu verzeichnen. Dieses Mal in Person von Gustav Iden, der bereits vor einigen Wochen das Weltcuprennen in Lausanne für sich entscheiden konnte. Nach einem schnellen Schwimmen fuhren die ersten Radgruppen auf dem welligen Kurs schnell zusammen und so stieg letztendlich eine große Gruppe gemeinsam vom Rad. Mit einer Laufzeit von 30:15 Minuten für die abschließenden zehn Kilometer rannte Iden den schnellsten Split des Tages und letztendlich zum Gesamtsieg. Der 22-Jährige erreichte nach 1:53:11 Stunden das Ziel, 15 Sekunden später überquerte Antonio Serrat Seoane (ESP) als Zweiter die Ziellinie. Rang drei ging an den britischen Nachwuchsathleten und zugleich Spitzenläufer Alex Yee (1:53:30 Stunden). 

Erfreuliche Ergebnisse lieferten auch die deutschen Athleten ab: Lasse Lührs verpasste das Podium nur um zehn Sekunden und erreichte mit einer Gesamtzeit von 1:53:40 Stunden den vierten Platz. Seine schnelle Laufzeit von 30:45 Minuten dürfte ihn dabei besonders zuversichtlich stimmen. Jonas Schomburg belegte Platz 13 (1:55:18 Stunden) und schrammte damit um nur sechs Sekunden an einer Top-10-Platzierung vorbei. Maximilian Schwetz beendete das Rennen auf Rang 28. 

Spivey gewinnt Frauenrennen 

Auch bei den Frauen wurde das Rennen auf der Laufstrecke entschieden. Dort behielt die US-Amerikanerin Taylor Spivey die Nase vorn und lief mit einem Split von 35:38 Minuten für die zehn Kilometer zum Tagessieg. Mit elf Sekunden Vorsprung erreichte Spivey nach 2:08:02 Stunden vor Annamaria Mazzetti (ITA) das Ziel. Bronze sicherte sich Miriam Casillas Garcia (ESP). Lisa Perterer aus Österreich landete auf Platz vier, acht Sekunden vor Ai Ueda (JPN), welche die schnellste Laufzeit des Tages (34:50 Minuten) erzielte. Das Frauenrennen fand ohne deutsche Beteiligung statt.