Ironman 70.3 Astana, Ironman Vitoria-Gasteiz und Weltcup Tiszaujvaros

Am kommenden Wochenende steht neben dem Ironman-70.3-Rennen in Astana und dem Ironman Vitoria-Gasteiz auch ein Weltcuprennen in Ungarn auf dem Plan.

Von > | 12. Juli 2019 | Aus: SZENE

Nils Frommhold geht in Kasachstan als einer der Favoriten an den Start (Archivbild).

Nils Frommhold geht in Kasachstan als einer der Favoriten an den Start (Archivbild).

Foto >clearlynils

Frommhold und Don bei Ironman 70.3 Astana

Bei der zweiten Ausgabe des Ironman 70.3 Astana in Kasachstan geht Nils Frommhold als einziger deutscher Profi und gleichzeitig auch als einer der Favoriten an den Start. Mit dem Briten Tim Don bekommt Frommhold allerdings einen starken Konkurrenten, der ebenfalls auf Siegeskurs gehen könnte. Weitere Kandidaten für die vorderen Plätze sind Joe Skipper (GBR), der beim Ironman Frankfurt aufgrund von Rückenproblemen nach der Radstrecke aus dem Rennen ausstieg und der Südafrikaner Matt Trautman. Bei den Frauen geht die Tschechien Radka Kahlefeldt als Favoritin an den Start, die vor zwei Wochen die Challenge Walchsee für sich entscheiden konnte. Weitere starke Starterinnen im Frauenfeld sind zudem die US-Amerikanerin Sarah Piampiano, die am vergangenen Wochenende den Ironman 70.3 Ecuador gewonnen hat, Lisa Hütthaler aus Österreich und Susie Cheetham (GBR). Der Startschuss für die Männer fällt am Sonntag um 6:50 Uhr Ortszeit (2:50 Uhr MEZ). Die Frauen starten zwei Minuten später.

Amberger und Costes kämpfen in Vitoria-Gasteiz um Hawaii-Quali

Der Ironman Vitoria-Gasteiz zieht einige internationale Topstarter ins spanische Baskenland. Bei den Männern gehen mit Josh Amberger (AUS) und Antony Costes (FRA) zwei Athleten an den Start, die angekündigt haben, in Spanien um die Hawaii-Quali zu kämpfen. Einen Vorteil dürfte der in Vitoria-Gasteiz geborene Eneko Llanos haben, da ihm die Wettkampfstrecke bestens bekannt ist. Cameron Wurf (AUS) steht zwar auf der Startliste, es ist aber aufgrund seines Starts bei der Challenge Roth eher unwahrscheinlich, dass er in Spanien einige Tage nach dem Rennen im Frankenland direkt weiter ins Baskenland gezogen ist. Auch das Feld der Frauen kann sich sehen lassen. Heather Jackson (USA), die im vergangenen Jahr zwei Ironman-Rennen für sich entscheiden konnte, will in Spanien vorn angreifen. Auch die beiden Schweizerinnen Nina Derron und Celine Schärer haben gute Chancen auf die vorderen Platzierungen. Um 8:25 Uhr starten die Männer ins Renngeschehen. Für die Frauen geht es um 8:30 Uhr los.

Weltcup Tiszaujvaros mit vier deutschen Startern

Beim Weltcup im ungarischen Tiszaujvaros gehen mit Lena Meißner, Marlene Gomez-Islinger, Anabel Knoll und Marc Trautmann, der in Ungarn sein Weltcup-Debüt gibt, vier DTU-Athleten an den Start. Während am Samstag die Halbfinals stattfinden, geht es am Sonntag in den Finals zur Sache. Die Athleten gehen über die Sprintdistanz, bestehend aus 750 Metern Schwimmen, 20 Kilometern Radfahren und fünf Kilometern Laufen, an den Start. Anja Knapp, die ursprünglich auch in Ungarn an den Start gehen wollte, musste diesen aufgrund eines Radunfalls im Training absagen.