Ironman-70.3-WM kehrt 2021 zurück in die USA

Nach 2017 findet die Ironman-70.3-Weltmeisterschaft 2021 erneut in den USA statt. Zur Auswahl stehen die 70.3-Rennen in Chattanooga und St. George.

Von > | 21. März 2019 | Aus: SZENE

St. George könnte der Austragungsort der Ironman-70.3-WM 2021 werden.

St. George könnte der Austragungsort der Ironman-70.3-WM 2021 werden.

Foto >Donald Miralle/Getty Images for Ironman

Wie Ironman in einer Pressemitteilung bekannt gab, findet die Ironman-70.3-Weltmeisterschaft nach 2017 auch 2021 wieder in den USA statt. Den genauen Austragungsort hat Ironman noch nicht bekannt gegeben. Es steht jedoch fest, dass entweder Chattanooga oder St. George der WM-Gastgeber sein wird.

Chattanooga liegt im Bundesstaat Tennessee und war bereits 2017 der Austragungsort der Weltmeisterschaft über die Mitteldistanz. Seit 2014 trägt die Stadt einmal jährlich ein Ironman-70.3-Rennen aus. Nach der Weltmeisterschaft wurde Chattanooga unter anderem der Titel des besten Radkurses zugewiesen. Bei der Weltmeisterschaft 2017 belegte Sebastian Kienle als bester Deutscher den fünften Rang, bei den Frauen konnte Laura Philipp glänzen und sich über den dritten Platz freuen.

Der zweite Kandidat im Rennen um die Austragung der WM ist St. George in Utah. 2010 wurde dort der erste Ironman 70.3 ausgetragen. Im Mai finden in der Region die Nordamerikanischen Meisterschaften statt. Das Rennen verläuft vor einer einmaligen Kulisse zwischen dem Sand Hallow Resevoir und den berühmten roten Felsen, die sich über den gesamten Kurs erstrecken. In den letzten drei Jahren lieferten sich Sebastian Kienle und der Kanadier Lionel Sanders bei dem Rennen in St. George ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Kienle belegte dabei zweimal den zweiten und einmal den dritten Platz. 

In diesem Jahr findet die Ironman-70.3-Weltmeisterschaft in Nizza statt. Der Gastgeber im kommenden Jahr ist die neuseeländische Stadt Taupo. Die Qualifikation für Chattanooga oder St. George ist ab Juli 2020 möglich.

Die Geschichte der Ironman-70.3-WM

Jahr

Ort

Siegerin

Sieger

2006

Clearwater (USA)

Samantha McGlone (CAN)

Craig Alexander (AUS)

2007

Clearwater (USA)

Mirinda Carfrae (AUS)

Andy Potts (USA)

2008

Clearwater (USA)

Joanna Zeiger (USA)

Terenzo Bozzone (NZL)

2009

Clearwater (USA)

Julie Dibens (GBR)

Michael Raelert (GER)

2010

Clearwater (USA)

Jodie Swallow (GBR)

Michael Raelert (GER)

2011

Henderson (USA)

Melissa Rollison (AUS)

Craig Alexander (AUS)

2012

Henderson (USA)

Leanda Cave (GBR)

Sebastian Kienle (GER)

2013

Henderson (USA)

Melissa Hauschildt (AUS)

Sebastian Kienle (GER)

2014

Mont Tremblant (CAN)

Daniela Ryf (SUI)

Javier Gomez (ESP)

2015

Zell am See (AUT)

Daniela Ryf (SUI)

Jan Frodeno (GER)

2016

Mooloolaba (AUS)

Holly Laurence (GBR)

Tim Reed (AUS)

2017

Chattanooga (USA)

Daniela Ryf (SUI)

Javier Gomez (ESP)

2018

Port Elizabeth (RSA)

Daniela Ryf (SUI)

Jan Frodeno (GER)

2019

Nizza (FRA)

2020

Taupo (NZL)

2021

St. George (USA)

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