Ironman Hamburg 2019 wieder über Köhlbrandbrücke

Der Ironman Hamburg soll 2019 wie schon bei seiner Premiere 2017 wieder über die Köhlbrandbrücke führen. Die genaue Streckenführung soll zum Jahresbeginn veröffentlicht werden.

Von > | 20. Dezember 2018 | Aus: SZENE

Die Köhlbrandbrücke überspannt den Industriehafen von Hamburg.

Die Köhlbrandbrücke überspannt den Industriehafen von Hamburg.

Foto >Robertmandel | Dreamstime.com

Sie ist eines der Wahrzeichen der Metropole und war bei der Hansestadt-Premiere des Ironman auch das des Ironman: Die dreieinhalb Kilometer lange Köhlbrandbrücke mit ihrer lichten Höhe von 53 Metern musste beim Ironman Hamburg 2017 zu Beginn jeder der beiden Radrunden einmal überquert werden. Ein Highlight für viele Teilnehmer, da die Brücke im Alltag für Fußgänger und Radfahrer gesperrt ist und nur bei wenigen Events wie beim Radrennen Cyclassics und dem Köhlbrandbrückenlauf für Sportler geöffnet wird. Dementsprechend groß war vor dem Ironman Hamburg 2018 die Enttäuschung, als eine neue Radstrecke, die flach nach Südosten am Elbdeich entlang aus der Hansestadt hinausführt, vorgestellt wurde. Triathlonfans erwarteten zudem ein Windschattendesaster auf dem flachen Kurs, das der Veranstalter durch eine Entzerrung der Startabstände verhindern konnte.

2019 Kombination der beiden bisherigen Strecken?

Am 28. Juli 2019 soll es nun bei der dritten Auflage des Ironman Hamburg wieder über die Köhlbrandbrücke gehen - diskutiert wird derzeit offenbar ein neuer Kurs, der Elemente der beiden bisherigen vereinigen soll. Die Planung, die unserer Redaktion seit einigen Tagen vorliegt, bestätigte Ironman-Pressesprecher Frederik Schmidt heute gegenüber der lokalen Bergedorfer Zeitung: "Wir planen die Strecke erneut durch die Vier- und Marschlande zu führen", wird Schmidt zitiert. "Die Unterstützung der Zuschauer war groß, auch waren die Athleten zufrieden." Bevor es in das südöstlich von Hamburg liegende Flachland geht, soll es aber zunächst über die Köhlbrandbrücke gehen: "Das gibt nicht nur ein paar Höhenmeter, sondern erzeugt auch tolle Bilder."

Wie Renndirektor Konrad Straube gegenüber tri-mag.de bestätigte, ist eine zweimalige Überquerung der Brücke fest geplant. Da es aber bezüglich der weiteren Streckenführung hin zu den Vier- und Marschlanden noch Gespräche gebe, könne die endgültige Streckenführung erst im Frühjahr vorgestellt werden.