Jan Frodeno startet nicht beim Ironman Hawaii

Jan Frodeno wird nicht bei der Ironman-Weltmeisterschaft am 13. Oktober auf Hawaii starten. Eine Stressfraktur in der Hüfte sei der Grund dafür, wie der 37-Jährige heute bei Instagram mitteilte.

Von > | 12. September 2018 | Aus: SZENE

Nach dem großen Triumph jetzt die bittere Niederlage: Frodeno kann nach seinem Sieg bei der 70.3-WM nicht auf Hawaii starten.

Nach dem großen Triumph jetzt die bittere Niederlage: Frodeno kann nach seinem Sieg bei der 70.3-WM nicht auf Hawaii starten.

Foto >Silke Insel / spomedis

Es ist im Sport manchmal ein sehr enger Grat zwischen Erfolg und Niederlage. Das bekommt aktuell wohl niemand mehr zu spüren als der zweifache Ironman-Weltmeister Jan Frodeno. Frodeno hat heute morgen über Instagram mitgeteilt, dass er nicht auf Hawaii starten kann. Der Grund dafür sei eine Stressfaktur in der Hüfte, genauer genommen das Iliosakralgelenk. "Noch nie waren Sieg und Niederlage so nah beieinander- letzte Woche noch den WM-Titel gefeiert und heute mit Krücken unterwegs", schreibt der 37-Jährige in seinem Post. Das sei nicht das erwünschte Ende dieser Saison gewesen, so Frodeno. "Es ist eine Erinnerung für uns alle, dass Erfolg nie in einer geraden Linie kommt", so der Olympiasieger weiter.

Foto >Screenshot Instagram / janfrodeno

Ein Jahr der großen Siege

Nach einer bisher tadellosen Saison wäre Frodeno als einer der Topfavoriten in das Rennen gegangen. Die vergangenen Monate liefen für den gebürtigen Kölner mehr als gut und er konnte sich mehrfach gegen seine größten Kontrahenten durchsetzen. Zuerst beim Ironman 70. Oceanside in Kalifornien, wo er Lionel Sanders auf Platz zwei verwies. Im Kraichgau und einige Wochen später dann in Frankfurt bei der Ironman-EM musste der sich amtierende Ironman-Weltmeister Patrick Lange gleich zweimal geschlagen gegeben. Vor gut eineinhalb Wochen dann die große Machtdemonstration in Südafrika: Dort müssen sich seine Konkurrenten Alistair Brownlee und Javier Gomez hinter Frodeno mit den Plätzen zwei und drei zufrieden geben und neidlos anerkennen, dass ihn besonders auf der Laufstrecke an diesem Tag keiner das Wasser reichen konnte.