Nächste Slot-Jagd beim Ironman Switzerland

Am kommenden Sonntag werden bei der letzten Auflage des Ironman Switzerland in Zürich zwei weitere Slots für die Weltmeisterschaft vergeben. Darauf schielt unter anderem Vorjahressieger Jan van Berkel.

Von > | 17. Juli 2019 | Aus: SZENE

Vorjahressieger Jan van Berkel ist noch nicht für die Ironman-Weltmeisterschaft qualifiziert und könnte sich den Slot bei seinem Heimrennen holen.

Vorjahressieger Jan van Berkel ist noch nicht für die Ironman-Weltmeisterschaft qualifiziert und könnte sich den Slot bei seinem Heimrennen holen.

Foto >Getty Images for Ironman

Der Ironman Switzerland wird in diesem Jahr bei seiner 23. Auflage zum letzten Mal in Zürich stattfinden, bevor ab 2020 Thun der neue Austragungsort sein wird. Diese Gelegenheit wollen besonders einige Schweizer Athleten nicht verpassen. So auch Jan van Berkel, der als Vorjahressieger an den Start geht. Diesen Sieg wird er wiederholen wollen, um die Hawaii-Qualifikation einzutüten. Seine Landsmänner Ronnie Schildknecht, Ruedi Wild und Sven Riederer gehen ebenfalls bei ihrem Heimrennen an den Start und zeigen sich bereits voller Vorfreude und können ein Wörtchen um die vorderen Platzierungen mitreden. 

Startliste mit vielen Fragezeichen

Mit David Plese und Cameron Wurf stehen außerdem auch die Plätze zwei und drei des Vorjahres auf der Startliste. Allerdings scheint es mehr als unwahrschlich, dass sie von diesem Startrecht auch Gebrauch machen. Beide Athleten haben erst in jüngster Vergangenheit beim Ironman Austria und der Challenge Roth eine Langdistanz absolviert und jeweils einen dritten Platz verbuchen können. Auch über den Namen Ivan Raña und Philipp Koutny schwebt noch ein Fragezeichen. Raña wurde zuletzt Achter beim Ironman Austria, Koutny hat beim Ironman Frankfurt einen Kona-Slot ergattert.

Beinahe dramatisch stellt sich der Verbleib des Franzosen Antony Costes dar. Er versuchte sowohl beim Ironman Frankfurt als auch beim Ironman Vitoria-Gasteiz das Ticket für die Weltmeisterschaft zu lösen, kam jedoch bei beiden Rennen nur bis zur Halbmarathon-Marke und stieg vorzeitig aus. Somit ist auch bei ihm unklar, ob er sich der Belastung ein weiteres Mal in diesem kurzen Zeitraum aussetzt. Auch Reece Barclay und Giulio Molinari stehen auf der Startliste.

Deutsche Profis

Aus dem deutschen Lager haben einige Athleten ihren Start angekündigt, darunter auch Marcus Herbst. Der Mitteldistanz-Spezialist wird in Zürich seine zweite Langdistanz bestreiten. Mit der Startnummer neun steht Roman Deisenhofer auf der Liste. Er belegte beim Ironman Frankfurt den neunten Platz und verpasste damit die WM-Qualifikation um drei Plätze. Wird er einen nächsten Versuch unternehmen? Auch Marc Duelsen, Christian Haupt, Christian Kramer, Fabian Rahn, Michael Ruenz und Till Schramm haben gemeldet.

Bei den Frauen wird es kein Profifeld geben.

Der Startschuss fällt am Sonntag, den 21. Juli 2019 um 6.40 Uhr.