Katie Zaferes auch in Bermuda nicht zu stoppen

Katie Zaferes dominiert auch das zweite WTS-Rennen des Jahres in Bermuda und siegt vor Jessica Learmonth und Joanna Brown.

Von > | 27. April 2019 | Aus: SZENE

Nach dem Erfolg beim ersten WTS-Rennen des Jahres in Abu Dhabi, konnte Katie Zaferes auch den zweiten Wettkampf in Bermuda für sich entscheiden (Archivbild).

Nach dem Erfolg beim ersten WTS-Rennen des Jahres in Abu Dhabi, konnte Katie Zaferes auch den zweiten Wettkampf in Bermuda für sich entscheiden (Archivbild).

Foto >ITU Media / Wagner Araujo

Beim Schwimmen war es die Britin Jessica Learmonth, die als erste Athletin nach 19:07 Minuten aus dem Wasser kam. In der Spitzengruppe befanden sich außerdem die Favoritinnen Katie Zaferes (USA), Vicky Holland (GBR) und Taylor Spivey (USA). Auf dem Rad formierte sich schnell ein Quartett aus Learmonth, Zaferes, Holland und der Norwegerin Lotte Miller. Bereits auf der ersten Hälfte der 40 Radkilometer fiel Holland allerdings beim steilen Anstieg am "Corkscrew Hill" aus der Gruppe heraus. Währenddessen baute die Spitzengruppe durch kluge Zusammenarbeit und eine aggressive Renngestaltung ihren Vorsprung auf die Verfolger auf jeder der insgesamt zehn Radrunden weiter aus. 

Trio mit deutlichem Vorsprung, Zaferes dominiert das Laufen

Mit einem deutlichen Vorsprung von zweieinhalb Minuten ging das Trio nach dem anspruchsvollen Radkurs gemeinsam auf die Laufstrecke. Auf den abschließenden zehn Kilometern fiel die Vorentscheidung relativ schnell. Katie Zaferes, die bereits den WTS-Auftakt 2019 in Abu Dhabi gewann und dort ihre starke Laufform unter Beweis stellte, setzte sich schnell an die Spitze des Feldes, ohne dass Learmonth oder Miller ihr folgen konnten. Kilometer für Kilometer baute Zaferes ihre Führung aus und kam schließlich mit einem deutlichen Vorsprung nach 1:59:52 Stunden als Erste ins Ziel. Platz zwei ging an Jessica Learmonth, die die Ziellinie 1:41 Minuten nach Zaferes überquerte. Komplettiert wurde das Podium durch die Kanadierin Joanna Brown, die mit einer Gesamtzeit von 2:02:05 Stunden das erste WTS-Podium ihrer Karriere erreichte. Die Plätze vier und fünf gingen an Lisa Perterer (AUT) und Georgia Tayler-Brown (GBR). Das Frauenrennen fand ohne deutsche Beteiligung statt.