Kienle und Hoffman starten beim "Cape Epic"

Sebastian Kienle und Ben Hoffman gehen neue Wege: Im März starten sie gemeinsam beim mehrtägigen Mountainbike-Event "Cape Epic". Zuvor plant Kienle mit einem Crosstriathlon.

Von > | 31. Januar 2018 | Aus: SZENE

Sebastian Kienle und Ben Hoffman

Sebastian Kienle und Ben Hoffman

Foto >Michael Rauschendorfer

Acht Tage, rund 700 Kilometer auf dem Mountainbike, unzählige Höhenmeter und jede Menge spektakulärer Ausblicke: Das ist das Etappenrennen "Cape Epic" in Südafrika. Ein Event, das Mountainbike-Fan Sebastian Kienle schon lange verfolgt - auch wenn er bisher glaubte, dass er selbst solche Mountainbike-Abenteuer erst nach seiner Karriere als Triathlonprofi würde verfolgen können. Nun hat sich dem 33-Jährigen schon früher eine Startchance eröffnet, als er selbst das erwartet hatte. Die Ironman Foundation hat den Weltmeister von 2014 zum Rennen eingeladen, und Kienle will sich diese Chance nicht entgehen lassen. Gemeinsam mit dem US-Profitriathleten Ben Hoffman, mit dem Kienle beispielsweise schon im vergangenen Frühjahr viel zusammentrainiert hatte, wird Kienle vom 18. bis 25. März ins Rennen gehen.

"Nach 10 Jahren im Triathlon-Profisport wurde es vielleicht einmal Zeit, die ausgetretenen Pfade zu verlassen", erklärte Kienle dazu über seine Facebookseite. "Schon in den letzten Jahren habe ich mit Ben in Vorbereitung auf die Triathlonsaison Tausende von Kilometern abgespult, nur waren unsere Reifen da etwas schmaler. Nun ist Ben Kapitän unseres Zwei-Mann-Teams", so Kienle. Außer dem Triathlon-Duo schickt die Ironman-Foundation die US-Profi-Mountainbiker Kelly Méglky und Josh Bezecny sowie die südafrikanischen Alterklassen-Athleten Harold Myberg und Christ Vermuelen ins Rennen. Die Sportler sollen sich auch abseits des Rennens für die Foundation engagieren und somit helfen, 225.000 Rand (ca. 15.000 Euro) Spenden für gemeinnützige Initiativen in Südafrika zu sammeln.

"Ich freue mich sehr über die Möglichkeit, unter den besten Mountainbikern der Welt zu fahren. Cape Epic ist ähnlich wie eine Langdistanz – es ist ein Abenteuer und ein Wettkampf zugleich, welches dich über deine Grenzen hinaus fordert", meint Kienle. "Obwohl ich es liebe, herausgefordert zu werden, ist dieses Rennen doch komplett anders. Ich freue mich darauf, diese Erfahrung mit Ben zu teilen und dabei denjenigen zu helfen, die Hilfe benötigen." Kienle wird schon in dieser Woche zum Trainieren nach Südafrika reisen - und hat dort zudem im Februar einen Triathlon auf dem Plan stehen, ebenfalls im Gelände: Der Deutsche hat schon vor rund zwei Wochen erklärt, dass er beim Xterra Südafrika seine Saison eröffnen will.