Laura Philipp siegt, Anja Beranek auf Platz drei

Zum dritten Mal in Folge hat Laura Philipp den Ironman 70.3 St. Pölten in Österreich gewonnen. Entscheidend für die Sieg war die Laufperformance der 31-Jährigen.

Von > | 27. Mai 2018 | Aus: SZENE

Laura Philipp hat den Ironman 70.3 St. Pölten zum dritten Mal in Folge gewonnen.

Laura Philipp hat den Ironman 70.3 St. Pölten zum dritten Mal in Folge gewonnen.

Foto >Getty Images for Ironman

Erneut hat Laura Philipp bewiesen, dass sie zurzeit eine der stärksten Athletinnen auf der Triathlon-Mitteldistanz ist. Beim Ironman 70.3 St. Pölten verwies sie Anja Beranek und die Dänin Helle Frederiksen auf die Plätze 3 und 2 und sorgte für einen neuen Streckenrekord in St. Pölten.

Nach dem Schwimmen hatte Frederiksen nach 26:39 Minuten noch einen Vorsprung von 1:06 Minuten vor Anja Beranek, Philipp folgte weiter hinten, konnte das Rennen nach rund 20 Kilometern aber anführen. Die 90 Radkilometer mit 1.000 Höhenmetern nutzten Beranek und die spätere Siegerin, um den Rückstand aufzuholen. Die zweite Wechselzone erreichten sie gemeinsam und die Entscheidung fiel auf der Halbmarathon-Strecke. Dort spielte Philipp ihre Stärke aus und hatte am Ende einen Vorsprung von genau drei Minuten vor Helle Frederiksen. Die Siegzeit von Laura Philipp: 4:14:25 Stunden.

Das Podium der Frauen beim Ironman 70.3 St. Pölten 2018: Helle Frederiksen (DÄN), Sieger Laura Philipp und Anja Beranek (von links)

Das Podium der Frauen beim Ironman 70.3 St. Pölten 2018: Helle Frederiksen (DÄN), Sieger Laura Philipp und Anja Beranek (von links)

Foto >Getty Images for Ironman

Neuer Streckenrekord bei den Männern

Im Rennen der Männer überquerte der Österreicher Michael Weiss als Erster die Ziellinie. Seine Zeit von 3:51:36 Stunden ist die neue Bestmarke auf dem Kurs. Der Deutsche Michael Raelert war bis nach dem zweiten Wechsel gut im Rennen, fiel am Ende jedoch auf Platz sechs zurück. Bester Deutscher war der Teamkollege von Laura Philipp und Michael Raelert, Florian Angert, auf Platz vier. Das Podium komplettierten Ruedi Wild aus der Schweiz (3:53:20 Stunden) und der Italiener Giulio Molinari (3:54:03 Stunden).