Mareen Hufe gewinnt Ironman Malaysia

Nachdem Mareen Hufe im Sommer bereits den Ironman Austria für sich entschieden hat, gewann sie nun ihr zweites Ironman-Rennen in Malaysia und ist damit für die Ironman-WM 2019 qualifiziert.

Von > | 19. November 2018 | Aus: SZENE

Nachdem Mareen Hufe im vergangenen Oktober den 13. Platz auf Hawaii belegte, entschied sie nun fünf Wochen später den Ironman Malaysia für sich (Archivbild).

Nachdem Mareen Hufe im vergangenen Oktober den 13. Platz auf Hawaii belegte, entschied sie nun fünf Wochen später den Ironman Malaysia für sich (Archivbild).

Foto >Nils Flieshardt / spomedis

Im Alter von 40 Jahren sicherte sich Mareen Hufe im Sommer beim Ironman Austria ihren ersten Ironman-Sieg überhaupt. Dabei schien sie auf den Geschmack gekommen zu sein: Nach dem 13. Platz beim Ironman Hawaii 2018 entschied sich Hufe dazu, beim Ironman Malaysia noch ein spätes Rennen zu absolvieren, um im Idealfall schon die Qualifikation für das kommenden Jahr zu lösen. Dieser Plan ging voll auf. Nach 9:25:22 Stunden überquerte Hufe mit deutlichem Abstand als Erste die Ziellinie. Die Deutsche kam bereits nach 57:55 Stunden als Führende aus dem Wasser, um anschließend auf dem Rad ihre Stärke auszuspielen. Mit einem Radsplit von 5:00:13 Stunden absolvierte sie die 180 Kilometer fast 15 Minuten schneller als ihre schnellste Konkurrentin und ging mit einem Vorsprung von 16:40 Minuten vor Els Visser (NED) auf die Laufstrecke. Dort ließ Hufe nichts mehr anbrennen und lief ungefährdet zu ihrem zweiten Ironman-Gesamtsieg und der sicheren Qualifikation für die Ironman-WM im nächsten Jahr. Platz zwei ging an die Tschechin Simona Křivánková (9:55:36 Stunden). Komplettiert wurde das Podium durch Federica De Nicola aus Italien (9:57:29 Stunden). 

Sapunov siegt vor Tohara und Müller

Das Männerrennen gewann Daniil Sapunov aus der Ukraine in einer Gesamtzeit von 8:33:37 Stunden. Er lief den Marathon in den heißen und schwülen Bedingungen mit einer Zeit von 3:00:20 Stunden am schnellsten und distanzierte seine Konkurrenz deutlich. Satte 21:37 Minuten kam er vor dem Zweitplatzierten, Kaito Tohara (JPN / 8:55:14 Stunden), ins Ziel. Abgerundet wurde das Podium von einem Schweizer: Urs Müller finishte das Rennen in 9:09:12 Stunden und sicherte sich damit die Bronzemedaille.