Mario Mola schafft das Triple

Mit einer unglaublichen Zeit von 13:59 Minuten über die abschließenden fünf Laufkilometer sichert sich Mario Mola zum dritten Mal in Folge den Sieg beim WTS-Rennen in Hamburg.

Von > | 14. Juli 2018 | Aus: SZENE

Mario Mola gewinnt zum dritten Mal in Folge das WTS-Rennen in Hamburg und legte eine phänomenale Laufzeit von 13:59 Minuten über fünf Kilometer hin.

Mario Mola gewinnt zum dritten Mal in Folge das WTS-Rennen in Hamburg und legte eine phänomenale Laufzeit von 13:59 Minuten über fünf Kilometer hin.

Foto >Kevin Mackinnon

Vor dem diesjährigen WTS-Rennen in Hamburg stellten sich viele die Frage, ob Mario Mola nach seiner erfolgreichen Titelverteidigung im Vorjahr auch das Triple schaffen kann. Der Spanier beantwortete diese Frage in gewohnter Mola-Manier: Er ließ Taten auf der Laufstrecke sprechen und fuhr tatsächlich den dritten Sieg in Folge ein – Hamburg scheint ein außergewöhnlich gutes Pflaster für den zweifachen Weltmeister und aktuell Führenden in der WTS zu sein.

Blummenfelt, Brownlee und Luis fahren davon

Nach einem schnellen Schwimmen, das – mittlerweile fast schon traditionell – über weite Strecken von Richard Varga (SVK) angeführt wurde, formierte sich zunächst eine große Radgruppe. Dort ergriff relativ früh der junge Norweger Kristian Norweger die Initiative und attackierte – mit Erfolg. Vincent Luis (FRA) und Jonathan Brownlee (GBR) schlossen sich Blummenfelt an und bildeten zusammen ein Führungstrio. Der Vorsprung auf die Verfolgergruppe, in der sich auch die beiden deutschen Athleten Lasse Lührs und Jonas Schomburg befanden, wuchs bis zum Ende der 21 Radkilometer auf etwa 30 Sekunden an. Nach einem schnellen Wechsel nahmen die starken Läufer Mario Mola und Richard Murray direkt mit einem Wahnsinnstempo die Verfolgung auf. Auch Lührs und Schomburg brachten sich durch einen reibungslosen und zügigen zweiten Wechsel in eine gute Ausgangslage für die abschließenden fünf Laufkilometer. 

Mola beim Laufen unschlagbar

Auf der Laufstrecke ereignete sich bereits nach wenigen hundert Metern die erste Überraschung: Kristian Blummenfelt, der normalerweise ein sehr starker Läufer ist und in dieser Saison bereits mehrmals vom Pech verfolgt wurde, bekam offensichtlich Probleme mit seiner Atmung, fasste sich einige Male an den Bauch und musste sein Lauftempo auf leichtes Traben reduzieren. Nach der ersten von zwei Laufrunden sah es noch so aus, als könnte das Führungsduo um Luis und Brownlee den Sieg vielleicht unter sich ausmachen. Doch "Überläufer" Mario Mola zeigte auf den letzten 2,5 Kilometer eindrucksvoll, dass nicht einmal 30 Sekunden Vorsprung genug sind, um ihn aktuell schlagen zu können – seine Laufzeit von 13:59 Minuten spricht eine klare Sprache.

Mit dieser herausragenden Laufleistung sicherte sich Mola in einer Zeit von 53:24 Minuten den Gesamtsieg und konnte das WTS-Rennen in Hamburg tatsächlich zum dritten Mal in Folge gewinnen. Fünf Sekunden nach dem Spanier kam Vincent Luis als Zweiter ins Ziel. Richard Murray legte mit einem Laufsplit von 14:10 Minuten ebenfalls eine außergewöhnliche Leistung hin, zog damit noch an Jonathan Brownlee vorbei und erlief sich den dritten Rang. Lasse Lührs und Jonas Schomburg sicherten sich mit soliden Leistungen die Ränge 29 und 34. 

Platz

Name

Land

Gesamt

750 m Swim

21 km Bike

5 km Run

1

Mario Mola

ESP

0:53:24

9:10

29:26

13:59

2

Vincent Luis

FRA

0:53:29

08:54

29:24

14:25

3

Richard Murray

RSA

0:53:32

9:21

29:16

14:10

4

Jonathan Brownlee

GBR

0:53:36

9:03

29:13

14:31

5

Jacob Birtwhistle

AUS

0:53:42

9:07

29:27

14:21

6

Dorian Coninx

FRA

0:53:46

9:06

29:28

14:20

7

Marten Van Riel

BEL

0:53:50

08:54

29:41

14:29

8

Tyler Mislawchuk

CAN

0:53:52

08:56

29:38

14:30

9

Andreas Schilling

DEN

0:53:55

9:11

29:26

14:28

10

Léo Bergere

FRA

0:53:57

9:08

29:24

14:34

11

Matthew McElroy

USA

0:53:58

9:14

29:24

14:31

12

Jelle Geens

BEL

0:54:02

9:22

29:15

14:39

13

Ryan Sissons

NZL

0:54:03

9:12

29:16

14:39

14

Joao Silva

POR

0:54:05

9:15

29:24

14:37

15

Fernando Alarza

ESP

0:54:05

9:17

29:19

14:38

16

Shachar Sagiv

ISR

0:54:05

9:14

29:21

14:41

17

Thomas Bishop

GBR

0:54:06

9:06

29:28

14:41

18

Bence Bicsák

HUN

0:54:08

08:57

29:39

14:41

19

Luke Willian

AUS

0:54:09

9:09

29:26

14:44

20

Pierre Le Corre

FRA

0:54:11

9:05

29:30

14:47

21

Gustav Iden

NOR

0:54:13

9:25

29:13

14:39

22

Hayden Wilde

NZL

0:54:18

9:28

29:10

14:52

23

Eli Hemming

USA

0:54:20

9:10

29:27

14:54

24

Alois Knabl

AUT

0:54:27

08:58

29:38

15:02

25

Matthew Sharpe

CAN

0:54:28

9:16

29:20

15:03

26

Andrea Salvisberg

SUI

0:54:28

08:59

29:36

15:05

27

Joao Pereira

POR

0:54:30

9:06

29:26

15:04

28

Casper Stornes

NOR

0:54:34

9:18

29:17

15:07

29

Lasse Lührs

GER

0:54:35

9:13

29:24

15:12

30

Gábor Faldum

HUN

0:54:35

9:07

29:30

15:12

31

Marco Van Der Stel

NED

0:54:39

08:59

29:35

15:15

32

Jumpei Furuya

JPN

0:54:51

08:57

29:43

15:25

33

Makoto Odakura

JPN

0:54:54

9:09

29:31

15:25

34

Jonas Schomburg

GER

0:55:00

08:59

29:36

15:39

35

Crisanto Grajales

MEX

0:55:06

9:10

29:31

15:37

36

Lukas Hollaus

AUT

0:55:08

9:19

30:04

14:56

37

Richard Varga

SVK

0:55:09

08:55

30:29

14:53

38

Vicente Hernandez

ESP

0:55:27

9:17

30:05

15:12

39

Igor Polyanskiy

RUS

0:55:31

9:03

29:35

16:01

40

Simon Viain

FRA

0:55:39

9:29

29:57

15:24

41

Irving Perez

MEX

0:55:43

9:07

29:34

16:11

42

Uxio Abuin Ares

ESP

0:55:53

9:05

30:18

15:39

43

Russell White

IRL

0:56:14

9:06

29:29

16:45

44

Kristian Blummenfelt

NOR

0:56:45

9:03

29:14

17:41

45

Marcel Walkington

AUS

0:57:14

9:07

29:34

17:43

46

Morgan Pearson

USA

0:57:43

9:20

32:28

15:05

47

Rodrigo Gonzalez

MEX

0:57:59

9:28

32:21

15:21

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