Meine Ausgangswerte

Auf die gerade immer wiederkehrende Frage, von wem ich denn meinen Trainingsplan habe, sage ich stolz: von mir. Ich muss allerdings vorweg sagen: eigentlich habe ich keine Ahnung.

Von > | 22. Januar 2000 | Aus: SZENE

Foto >privat

Trotzdem möchte ich es versuchen. Ob es funktioniert, werde ich dann sehen, wenn – und wie – ich am 8. Juli 2018 in Frankfurt über die Ziellinie komme.

Um dennoch Kontrollinstanzen zu haben, werde ich in den kommenden Monaten mit anderen Triathleten und Profi-Sportlern der einzelnen Disziplinen sprechen, um Tipps zu bekommen – unter anderem mit Freiwasser-Profischwimmerin Isabelle Härle, Rad-Rakete Johann Ackermann, dem Ironman-Weltmeister 2017 und Lauf-Ass Patrick Lange sowie Hawaii-Agegroup-Weltmeisterin Beate Görtz. Welche Fehler haben sie schon gemacht, die ich vielleicht vermeiden kann? Welche Tipps haben sie für mich auf Lager? Zudem werde ich mir Tipps von Sportwissenschaftlern und Medizinern holen. Und ich werde vieles einfach so machen, wie es mir Spaß macht.

Im Detail: Meine Ausgangswerte

Um mein Ausgangs-Leistungsniveau zu ermitteln habe ich Ende letzten Jahres eine Atemgasanalyse und Leistungstests in den drei Disziplinen gemacht. Die Ergebnisse sind ernüchternd. Aber ich sehe es positiv: es ist viel Luft nach oben.

Schwimmen (50-m-Bahn)

100 m 1:56 min
4 min: 200 m

Rad: FTP-Test auf dem Ergometer

10 min Warm-up
4 min 75 Watt (35 %)
4 min 100 Watt
4 min 125 Watt
4 min 150 Watt
4 min 175 Watt (40 %)
4 min 200 Watt
2 min 225 Watt (45 %)

Ergebnis: FTP = 198 Watt

Laufen

400 m in 1:40min
4 min: 900 m

Dazu: Mein Ruhepuls liegt bei 54 Schlägen pro Minute (ziemlich hoch, ich weiß). Mein Gewicht verrate ich euch auch: 59 Kilogramm ...