Mola gewinnt in Edmonton vor Blummenfelt

Beim sechsten WTS-Rennen des Jahres konnte Mario Mola ein weiteres Mal triumphieren. Bei den Frauen ging der Sieg an Vicky Holland aus Großbritannien.

Von > | 29. Juli 2018 | Aus: SZENE

Auch in Edmonton nicht zu schlagen: Mario Mola gewinnt die Sprintdistanz mit einer Laufzeit von 14:25 Minuten.

Auch in Edmonton nicht zu schlagen: Mario Mola gewinnt die Sprintdistanz mit einer Laufzeit von 14:25 Minuten.

Foto >ITU Media / Wagner Araujo

Auch beim sechsten Rennen der diesjährigen World Triathlon Series in Edmonton wurde Mario Mola seiner Favoritenrolle gerecht. Nachdem der laufstarke Spanier zuletzt bei seinem Sieg in Hamburg andeutete, dass derzeit auf der Laufstrecke offensichtlich kein Weg an ihm vorbeiführt, baute er seinen Vorsprung im Gesamtranking bei der Sprintdistanz in Edmonton weiter aus.

Radgruppen fahren zusammen, Mola gewinnt Laufduell

Nach dem Schwimmen formierte sich auf der Radstrecke zunächst eine fünfköpfige Spitzengruppe um die Mitfavoriten Vincent Luis (FRA), Jonathan Brownlee (GBR) und Marten Van Riel (BEL). In der Verfolgergruppe drückte aber vor allem der junge Norweger Kristian Blummenfelt aufs Tempo, sodass sich der Vorsprung kontinuierlich verkleinerte. Schließlich konnten die Verfolger auf die Spitzengruppe aufschließen, was dafür sorgte, dass sich starke Läufer wie Mario Mola und Richard Murray (RSA) in einer denkbar günstigen Ausgangslage vor den abschließenden fünf Laufkilometern befanden.

Beim Laufen konnte sich der zweifache Weltmeister Mario Mola zusammen mit Kristian Blummenfelt lösen und in Führung gehen. Gemeinsam lief das Duo dem Ziel entgegen, bis Blummenfelt etwa einen Kilometer vor dem Ziel attackierte. Mola wehrte den Versuch erfolgreich ab und zog das Tempo an. Ein letztes Aufbäumen von Blummenfelt folgte wenige hundert Meter vor dem blauen Teppich, doch Mario Mola machte er Endsprint klar, warum er momentan in der dritten Disziplin auf der Kurzdistanz das Maß aller Dinge ist. Nach 51:15 Minuten überquerte der Spanier die Ziellinie, drei Sekunden vor seinem norwegischen Verfolger. 14:25 und 14:29 Minuten  brauchte Mola und Blummenfelt für die abschließenden fünf Kilometer. Auf Rang drei landete der Australier Jacob Birtwhistle (51:22 Minuten). Jonas Schomburg und Valentin Wernz belegten die Plätze 41 und 45.

Holland siegt mit schnellster Laufzeit

Auch im Frauenrennen kam es zu einer Laufentscheidung. Nachdem sich die Radgruppen auf den 20 Kilometern  zu einer großen Gruppe formierten, gingen alle Favoritinnen gemeinsam auf die Laufstrecke. Am Ende war es Vicky Holland (GBR), die mit der schnellsten Laufzeit des Tages (16:41 Minuten) das Rennen in einer Gesamtzeit von 56:51 Minuten für sich entscheiden konnte. Elf Sekunden dahinter folgte Ashleigh Gentle (AUS) mit einer Laufzeit von 16:53 Minuten. Komplettiert wurde das Podium von Georgia Taylor-Brown (GBR) mit einer Zielzeit von 57:01 Minuten. Anja Knapp belegte Rang 34, Bianca Bogen kam nicht ins Ziel. 

Einen Tag später beim Mixed-Team-Relay-Wettkampf musste das deutsche Team nach dem starken sechsten Platz in Hamburg Lehrgeld zahlen. Am Ende reichte es nur für Platz 13, das Rennen konnte Australien für sich entscheiden. Dahinter landeten die USA und Neuseeland. Alle Zeiten und Ergebnisse der Wettkämpfe gibt es hier.