Mola setzt Ausrufezeichen in Abu Dhabi

Beim ersten WTS-Rennen des Jahres unterstreicht Mario Mola mit einem Sieg seine Ambitionen auf eine erneute Titelverteidigung. Jonas Schomburg und Lasse Lührs belegen die Plätze 18 und 33.

Von > | 8. März 2019 | Aus: SZENE

Mit der schnellsten Laufzeit des Tages inj 14:00 Minuten sichert sich Mario Mola den Sieg beim ersten WTS-Rennen des Jahres in Abu Dhabi.

Mit der schnellsten Laufzeit des Tages inj 14:00 Minuten sichert sich Mario Mola den Sieg beim ersten WTS-Rennen des Jahres in Abu Dhabi.

Foto >Delly Carr | ITU

Das erste WTS-Rennen des Jahres startete in der ersten Disziplin ohne größere Überraschungen. Während der 750 Meter langen Schwimmstrecke blieben die Athleten dicht beisammen. Richard Varga (SVK) versuchte sich immer wieder abzusetzen, die anderen Athleten blieben ihm allerdings dicht an den Fersen. Kurz vor dem Schwimmausstieg setzte das vordere Feld zu einem Schlusssprint an. Varga stieg nach 8:38 Minuten vor Henri Schoeman (RSA) und Vincent Luis (FRA) als Erster aus dem Wasser.  Die beiden deutschen Starter Jonas Schomburg und Lasse Lührs stiegen als 15. und 26. aus dem Wasser.

Radgruppen fahren zusammen

Danach ging es auf die anspruchsvolle 18,9 Kilometer lange Radstrecke. Gleich die erste Kurve hatte es in sich, wie im letzten Jahr kamen auch hier wieder einige Athleten zu Fall. Henri Schoeman (RSA), Ben Kanute (USA) und Vincent Luis (FRA) setzten sich in der ersten von fünf Radrunden zeitweise vom Rest ab, wurden aber schnell von der nächsten Gruppe eingeholt. Auf der letzten von fünf Radrunden schlossen auch die restlichen Gruppen auf die Führungsgruppe auf, sodass alle Favoriten gemeinsam vom Rad stiegen.

Mola läuft zum Sieg, Yee überraschend Zweiter

Der Neuseeländer Hayden Wilde ging als erster Athlet auf die Laufstrecke und versuchte direkt, sich auf den abschließenden fünf Kilometern von der Konkurrenz abzusetzen. Die große Gruppe, die sich auf der Schwimm- und Radstrecke nicht trennen konnte, zerrte sich beim Laufen immer mehr auseinander. Der laufstarke Brite Alex Yee überholte Wilde nach der ersten von zwei Laufrunden und setzte sich bei seinem ersten WTS-Rennen überhaupt in Führung. Auch Favorit Mario Mola (ESP) zog nach der ersten Laufrunde an Wilde vorbei. Auf dem letzten Kilometer kam es zu einem Duell zwischen Mola und Yee, welches der amtierende Weltmeister aus Spanien letztendlich für sich entschied und mit einer Zeit von 14:00 Minuten den schnellsten Laufsplit des Tages erzielte. Nach 52:00 Minuten überquerte Mola als Erster die Ziellinie. Yee, der für die größte Überraschung des Tages sorgte, folgte nur drei Sekunden später. Platz drei ging an Molas Landmann Fernando Alarza, der nach 52:12 Minuten ins Ziel kam. 

Jonas Schomburg beendete das erste Rennen der WTS-Saison auf Platz 18 und verbesserte damit seinen 48. Platz aus dem vergangenen Jahr. Lasse Lührs, der zum ersten Mal in Abu Dhabi an den Start ging, kam als 33. Athlet ins Ziel.

World Triathlon Abu Dhabi 2019 | Männer

  1. März 2019 | Abu Dhabi (UAE)

Platz

Name

Land

Gesamt

0,75 KM SWIM

18,9 KM BIKE

5 KM RUN

1

Mario Mola

ESP

52:00

8:50

27:48

14:00

2

Alex Yee

GBR

52:03

9:05

27:38

14:07

3

Fernando Alarza

ESP

52:12

8:58

27:41

14:18

4

Léo Bergere

FRA

52:14

8:47

27:45

14:27

5

Vincent Luis

FRA

52:15

8:39

28:00

14:23

6

Sam Ward

NZL

52:16

8:45

27:46

14:31

7

Henri Schoeman

RSA

52:17

8:38

27:56

14:29

8

Jacob Birtwhistle

AUS

52:21

9:01

27:36

14:29

9

Thomas Bishop

GBR

52:23

8:43

27:54

14:27

10

Hayden Wilde

NZL

52:25

9:11

27:23

14:43

11

Tyler Mislawchuk

CAN

52:27

8:47

27:50

14:37

12

Joao Pereira

POR

52:27

9:07

27:29

14:35

13

Eli Hemming

USA

52:27

8:59

27:34

14:38

14

Andreas Schilling

DEN

52:31

9:14

27:19

14:37

15

Lukas Hollaus

AUT

52:33

9:12

27:20

14:48

16

Joao Silva

POR

52:35

9:03

27:38

14:33

17

Bence Bicsák

HUN

52:35

9:11

27:29

14:31

18

Jonas Schomburg

GER

52:36

8:49

27:46

14:48

19

Vicente Hernandez

ESP

52:37

9:11

27:30

14:34

20

Matthew McElroy

USA

52:47

8:59

27:40

14:50

21

Antonio Serrat Seoane

ESP

52:48

9:08

27:34

14:47

22

Gustav Iden

NOR

52:53

9:11

27:27

14:57

23

Jorik Van Egdom

NED

52:57

9:08

27:23

15:04

24

Richard Murray

RSA

53:01

9:15

27:18

15:12

25

Adrien Briffod

SUI

53:02

9:13

27:28

15:07

26

Luke Willian

AUS

53:04

9:10

27:28

15:08

27

Alessandro Fabian

ITA

53:06

9:13

27:21

15:17

28

Irving Perez

MEX

53:10

8:57

27:43

15:10

29

Ben Kanute

USA

53:21

8:41

27:58

15:30

30

Alois Knabl

AUT

53:22

8:40

27:53

15:29

31

Manoel Messias

BRA

53:23

9:17

27:28

15:22

32

Kristian Blummenfelt

NOR

53:30

9:03

27:31

15:37

33

Lasse Lührs

GER

53:32

9:01

27:31

15:43

34

Shachar Sagiv

ISR

53:35

9:00

27:42

15:38

35

Gábor Faldum

HUN

53:42

9:14

27:25

15:47

36

Aaron Royle

AUS

53:53

8:41

28:00

15:52

37

Dorian Coninx

FRA

54:09

8:43

27:56

16:15

38

Marten Van Riel

BEL

54:15

8:46

27:53

16:19

39

Russell White

IRL

54:16

9:07

27:33

16:16

40

Tayler Reid

NZL

54:18

8:55

27:46

16:21

41

Marco Van Der Stel

NED

55:06

8:56

27:47

17:07

42

Casper Stornes

NOR

55:25

9:06

28:36

16:17

43

Crisanto Grajales

MEX

55:44

9:13

29:22

15:47

44

Richard Varga

SVK

55:49

8:38

30:05

15:39

45

Alexis Lepage

CAN

57:13

9:05

31:17

15:36

46

Diogo Sclebin

BRA

59:41

9:15

31:07

17:57

DNF

Pierre Le Corre

FRA

DNF

8:55

0:00

0:00

DNF

Ryan Bailie

AUS

DNF

8:54

0:00

0:00

DNF

Jelle Geens

BEL

DNF

9:00

0:00

0:00

DNF

Matthew Sharpe

CAN

DNF

8:45

0:00

0:00

DNF

Dmitry Polyanskiy

RUS

DNF

8:45

0:00

0:00

DNF

Morgan Pearson

USA

DNF

8:51

0:00

0:00

DNF

Igor Polyanskiy

RUS

DNF

8:54

0:00

0:00

DNF

Jumpei Furuya

JPN

DNF

9:10

28:28

0:00

DNF

Simon Westermann

SUI

DNF

8:59

27:43

0:00

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