Mola und Holland siegen in Montreal

Der Spanier Mario Mola hat das letzte WTS-Rennen vor dem Grand Final gewonnen. Bei den Frauen konnte sich Vicky Holland vor der führenden Triathletin der WTS Katie Zaferes den Sieg sichern.

Von > | 27. August 2018 | Aus: SZENE

Vicky Holland gewinnt das WTS-Rennen in Montreal.

Vicky Holland gewinnt das WTS-Rennen in Montreal.

Foto >Wagner Araujo | ITU

Das letzte WTS-Rennen der Herren bevor es nach Australien zum Grand Final geht trägt einen Namen: Mario Mola.

Nach einem Schwimmen, das von dem Südafrikaner Henri Schoeman angeführt wurde, formierte sich eine große Radgruppe.
Dort setze sich der Däne Andreas Schilling schnell vom Feld ab und nur die beiden Norweger Blummenfelt und Stornes sowie der Kanadier Charles Paguet und  Shachar Sagiv schlossen sich an.
Dahinter, mit ein wenig mehr als zehn Sekunden Rückstand, fuhr die Verfolgergruppe, in der sich auch Niedschlag, Mola und Birthwistle befanden. Der Vorsprung der Führungsgruppe wuchs bis zum Ende der Radstrecke auf etwa eine Minute an. Als Erster ging Blummenfelt auf die Laufstrecke, gefolgt von Stornes und Schilling.Doch nach einem schnellen Wechsel nahmen die starken Läufer Mario Mola, Richard Murray und Jacob Birthwistle direkt mit einem Wahnsinnstempo die Verfolgung auf.

Mola beim Laufen eine andere Liga                             

Auf der Laufstrecke kämpfte sich "Überläufer" Mola Meter um Meter weiter an den ebenfalls sehr starken Läufer Blummenfelt heran. 3,5 Kilometer vor Schluss der zehn Kilometer langen Laufstrecke hatte Mola zu Blummenfelt aufgeschlossen. Einen Kilometer vor dem Ziel überholte Mola den Norweger und lief mit einer Gesamtlaufzeit von 29:48 Minuten zu seinem vierten WTS-Sieg der Saison. Einen echten Schlusskampf lieferten sich Birthwistle und Murray noch um den dritten Platz, den der Australier für sich entscheiden konnte. Mit dieser herausragenden Laufleistung gewann Mola in Montreal in einer Zeit von 1:47:46 Stunden. 16 Sekunden nach dem Spanier kam Kristian Blummenfelt als Zweiter ins Ziel (1:48:02). Jacob Birthwistle legte mit einem Laufsplit von 30:31 Minuten ebenfalls eine außergewöhnliche Leistung hin und vervollständigte damit das Podium in Montreal. Lasse Lührs sicherte sich in einer Zeit von 1:49:35 Stunden den zwölften Gesamtplatz. Justus Niedschlag musste erst auf der Laufstrecke abreißen lassen und landete nach 1:52:59 Stunden auf Rang 30.

Name

Nation

Gesamt

1.5 km Schwimmen

40 km Radfahren

10 km Laufen

1

Mario Mola

ESP

1:47:46

0:17:35

0:59:06

0:29:48

2

Kristian Blummenfelt

NOR

1:48:02

0:17:30

0:58:09

0:31:05

3

Jacob Birtwhistle

AUS

1:48:28

0:17:43

0:58:59

0:30:31

4

Richard Murray

RSA

1:48:36

0:17:50

0:58:57

0:30:36

12

Lasse Lührs

GER

1:49:35

0:17:42

0:59:00

0:31:32

30

Justus Nieschlag

GER

1:52:59

0:17:33

0:59:11

0:34:48

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Holland glänzt nach schwierigem Schwimmstart

Nicht nur verpasste Vicky Holland den Start um einige Sekunden, auch nahm sie eine sehr kräftezerrende Route, die die Britin bei Schwimmen einiges an Zeit kostete. Jessica Learmonth aus Großbritannien stieg als erste aufs Rad, gefolgt von Katie Zaferes und Maya Kingma (NED). Auf dem Rad formierte sich schnell die Führungsgruppe um Zaferes zusammen mit Learmonth und deren Landsfrau Sophie Coldwell. Doch die Verfolgergruppe um die Schweizer Europameisterin Nicola Spirig verringerte den Vorsprung und konnte nach der Hälfte der Radstrecke zu dem Führungstrio aufschließen. Damit ging eine 13-köpfige Gruppe gleichzeitig auf die abschließende zehn Kilometer lange Laufrunde. Hier setzte sich Vicky Holland von Beginn an an die Spitze und gab die Führungsposition bis zum Zieleinlauf nicht wieder her. Sie sicherte sich damit in einer Gesamtzeit von 1:59:29 Stunden den Sieg, vor Katie Zaferes in 1:59:51 Stunden. Die Britin Georgia Taylor-Brown schaffte nach 2:00:23 Stunden zum dritten Mal in ihrer ersten WTS-Saison den Sprung auf Platz drei.

Name

Nation

Gesamt

1,5 km Schwimmen

40 km Radfahren

10 km Laufen

1

Vicky Holland

GBR

1:59:29

19:53

1:03:18

34:54

2

Katie Zaferes

USA

1:59:51

19:09

1:04:09

35:12

3

Georgia Taylor-Brown

GBR

2:00:23

20:12

1:03:01

35:48

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