Die neue Radstrecke in Hamburg: Hafenflair und Höhenmeter

Bei der dritten Auflage des Ironman Hamburg werden die Athleten erneut auf einem neuen Radkurs unterwegs sein. Auf den 180 Kilometern geht es unter anderem durch den Hafen und über die Köhlbrandbrücke.

Von > | 7. Februar 2019 | Aus: SZENE

Die Köhlbrandbrücke war 2017 bereits einer der Höhepunkte der Radstrecke. In diesem Jahr feiert das Hamburger Wahrzeichen sein Comeback.

Die Köhlbrandbrücke war 2017 bereits einer der Höhepunkte der Radstrecke. In diesem Jahr feiert das Hamburger Wahrzeichen sein Comeback.

Foto >Getty Images for Ironman

Was Ende vergangenen Jahres schon bereits verkündet wurde, ist nun endgültig in trockenen Tüchern. Nach erfolgreichen Gesprächen mit allen beteiligten Behörden und Institutionen steht dem Comeback der Köhlbrandbrücke beim Ironman Hamburg am 28. Juli nichts mehr im Wege, wie Ironman am Donnerstag mitteilte.

Das ist der komplette Radkurs des Ironman Hamburg 2019.

Das ist der komplette Radkurs des Ironman Hamburg 2019.

Die Radstrecke für die kommende Ausgabe kombiniere damit die schönsten Kurselemente aus den Vorjahren. Los geht es in der zweiten Disziplin am nördlichen Ende der Wechselzone am Ballindamm und von dort aus über zwei Runden mit je 90 Kilometern. Nach der Durchfahrt des Hamburger Großmarktes, der normalerweise für Radfahrer gesperrt ist, geht es für alle Athleten zur Köhlbrandbrücke, auf der sie wieder einige Höhenmeter absolvieren müssen. Das soll das Feld etwas entzerren. Es folgt ein Schlenker durch Süderelbe, ehe es für alle Athleten auf bekanntes Terrain in die Vier- und Marschlande geht. Gerade auf der längeren Deichpassage verspricht die Radstrecke Höchstgeschwindigkeiten, während sich der Hotspot am Zollenspieker Fährhaus als großartiger Treffpunkt für Fans und Zuschauer anbietet. Hier erfolgt auch der Wendepunkt, ehe es über den Deich zurück in die Innenstadt geht. Am Ferdinandstor, dem zweiten Hotspot, geht es dann in die zweite Runde oder entsprechend in die Wechselzone.

Wer bei der dritten Auflage des Rennen dabei sein will, muss ich beeilen. In der letzten Preiskategorie gibt es laut Ironman nur noch 150 Startplätze, ehe das Rennen erneut ausverkauft ist. 

Renndirektor Konrad Straube erklärt im Videointerview alle Details