Nieschlag und Eim mit Doppelsieg in der Höhe

Beim den Wettkämpfen über die Sprintdistanz im Rahmen der African Championships in Simbabwe konnten die beiden Deutschen Justus Nieschlag und Nina Eim die Rennen für sich entscheiden.

Von > | 18. Februar 2019 | Aus: SZENE

Das Rennen in Simbabwe war für Justus Nieschlag nach dem Weltcuprennen in Kapstadt der zweite Wettkampf in diesem Jahr – und der erste Sieg (Archivbild).

Das Rennen in Simbabwe war für Justus Nieschlag nach dem Weltcuprennen in Kapstadt der zweite Wettkampf in diesem Jahr – und der erste Sieg (Archivbild).

Foto >DTU/Daniel Grohmann

Nachdem die internationale Kurzdistanz-Saison für einige deutsche Athleten bereits am 10. Februar beim Weltcuprennen in Kapstadt begann, nahmen einige von ihnen nur eine Woche später beim Rennen über die Sprintdistanz im Rahmen des ATU (African Triathlon Union) African Cups teil. Besonders erfolgreich verlief der Wettkampf in Simbabwe auf über 2.000 Metern Höhe für die DTU-Athleten Justus Nieschlag und Nina Eim. Die beiden sorgten für einen deutschen Doppelsieg und entschieden das jeweilige Rennen für sich. Auch die anderen beiden deutschen Starter im Männerfeld sorgten für erfreuliche Resultate: Maximilian Schwetz belegte hinter Nieschlag den zweiten Platz, Lars Pfeifer verpasste das Podium nur knapp und wurde Gesamtvierter. Bereits auf der Radstrecke konnten sich Nieschlag und Schwetz gemeinsam vom Rest des Feldes lösen und den Sieg unter sich ausmachen. „Das war ein witziges Rennen. Die Höhe von über 2000 Metern macht sich deutlich bemerkbar und ich behaupte mal, dass beim Schwimmen alle ‚hochgegangen‘ sind. Wenn man schnell anschwimmt und dann kaum Sauerstoff bekommt, das ist schon speziell", sagte Schwetz, der einen Sturz kurz vor der zweiten Wechselzone nur knapp verhindern konnte und somit eine Lücke zu Justus Nieschlag entstehen lassen musste, nach dem Rennen. Bei den Frauen belegte die zweite deutsche Starterin, Lina Völker, den siebten Rang. Alle Infos und Ergebnisse zum Africa-Cup-Rennen gibt es hier.