Norweger dominieren Extrem-Triathlon

Allan Hovda ist zum dritten Mal der König des Norseman Xtreme Triathlon, Ironman-Weltmeister Frederik Van Lierde gewinnt den Alpe D’Huez Triathlon.

Von > | 6. August 2018 | Aus: SZENE

Holt sich das Norseman-Triple: Nach seinen Siegen 2014 und 2015 gewinnt Allan Hovda zum dritten Mal den Extrem-Triathlon.

Holt sich das Norseman-Triple: Nach seinen Siegen 2014 und 2015 gewinnt Allan Hovda zum dritten Mal den Extrem-Triathlon.

Foto >José Luis Hourcade

Die 16. Auflage des Norseman Extreme ist ganz in Händen der Lokalmatadoren gewesen. Bei den Männern sicherte sich der Norweger Allan Hovda bereits zum dritten Mal den Titel beim dem Extrem-Triathlon im Südwesten des Landes. Nach etwas mehr als zehn Stunden erreichte er als Erster den Gipfel des Berges Gaustatoppen (10:05:48 Stunden). Rund zehn Minuten später überquerten seine Landsleute Kjell Magnus Antonsen (10:15:35 Stunden) und Lars Christian Vold (10:16:32 Stunden) die Ziellinie. 

Dass Hovda sich seinen dritten Titel in diesem Jahr sichert, war lange nicht abzusehen. Eirik Ravnan, der als Erster aus dem rund 15 Grad kalten Wasser stieg und lange Zeit auch das Rennen auf dem Rad anführte, brach ein und beendete den Extrem-Triathlon letztendlich nur noch als 27. Nach dem Wechsel auf die Laufstrecke setzte sich Hovda vom Vorjahressieger Hold ab und baute seinen Vorsprung zwischenzeitlich auf mehr als zehn Minuten aus. 

Bei den Damen holte sich die Norwegerin Mette Pettersen (11:16:10 Stunden) den Sieg vor Heini Hartikainen aus Finnland und der Britin Flora Colledge. Pettersen dominierte das Rennen von Anfang an und war sowohl im Wasser als auch auf der 180-Kilometer-Radstrecke die schnellste Athletin des Wettkampfs. Außerdem unterbot Pettersen den bisherigen Streckenrekord (12:04:18 Stunden), der im Jahr 2017 von der Norwegerin Anne Nevin aufgestellt wurde, um knapp 50 Minuten. 

Frederik Van Lierde gewinnt Alpe d'Huez Triathlon

Einige Tage vor dem Norseman in Norwegen ging es beim Alpe d'Huez Triathlon nicht weniger extrem zu. Auf der Langdistanz über 2,2 Kilometer Schwimmen, 115 Kilometer Radfahren und 22 Kilometer Laufen sicherte sich Frederik Van Lierde (5:59:52 Stunden), Ironman-Weltmeister aus dem Jahr 2013, den Sieg bei den Herren. Platz zwei und drei holten sich Alberto Moreno (Spanien/6:06:24 Stunden) und der Belgier Timothy Van Houtem (6:08:14 Stunden).

Bei den Damen stand die Schweizerin Emma Bilham ganz oben auf dem Treppchen (6:51:21 Stunden) und holte sich einen der größten Erfolge ihrer bisherigen Karriere. Die Belgierin Alexandra Tondeur (6:52:22) wurde Zweite, Carrie Lester (6:53:06) aus Australien sicherte sich Platz drei.