O'Donnell, Hanson und Carfrae kämpfen um den Titel

Starkes Starterfeld in Argentinien: Beim Kampf um den Südamerikameistertitel stehen einige Favoriten auf der Startliste: Unter anderem wollen sich Tim O'Donnell, Matt Hanson sowie Mirinda Carfrae und Sarah Crowley den Sieg holen.

Von > | 30. November 2018 | Aus: SZENE

Geht als einer der großen Favoriten im Männerrennen an den Start: Der Ironman-Hawaii-Vierte Tim O\'Donnell.

Geht als einer der großen Favoriten im Männerrennen an den Start: Der Ironman-Hawaii-Vierte Tim O'Donnell.

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Wer wird Ironman-Südamerikameister 2018? Diese Frage beantwortet sich am kommenden Sonntag. Das Rennen im argentinischen Mar del Plata ist eines der am besten besetzen Startfelder seit dem Saisonhighlight auf Hawaii. Beim Rennen der Männer stehen mehr als eine Handvoll Athleten auf der Startliste, die sich den Titel an der Atlantikküste sichern können. Als größte Favoriten auf den Sieg gehen zwei US-Amerikaner an den Start: Tim O'Donnell, der bei der Ironman-WM in diesem Jahr als Vierter ins Ziel kam, und sein Landsmann Matt Hanson, der in diesem Jahr bereits zum dritten Mal den Ironman Texas gewann. Auch Vorjahressieger Matt Chrabot (USA) steht wieder auf der Startliste und kann sich in diesem Jahr sicherlich wieder Chancen auf einen Platz auf dem Podium erhoffen. Chancen auf eine Top-3-Platzierung haben auch Andy Potts, der es auf Hawaii auf Platz acht schaffte in diesem Jahr, und der frisch gekürte Ironman-Cozumel-Sieger Michael Weiss (AUT). Thiago Vinhal (BRA) und der Ironman-Barcelona-Sieger Jesper Svensson (SWE) werden bei der Vergabe der Podiumsplätze ebenfalls ein Wörtchen mitreden. Aus dem deutschen Lager gehen Lukas Krämer (hier sein Blogeintrag zu seiner Vorbereitung für das Rennen in Argentinien) sowie Stefan Schuhmacher an den Start.

Viele starke Frauen an der Startlinie

Bei den Frauen stehen ebenfalls einige prominente Athleten am Sonntag an der Startlinie. Die größten Chancen auf den Sieg hat die dreifache Hawaii-Gewinnerin Mirinda Carfrae, die sich, wie auch ihr Mann, den Südamerikameistertitel sichern will. Die härteste Konkurrentin um den ersten Platz ist ihre Landsfrau Sarah Crowley. Die Australierin landete bei der Ironman-WM im Oktober auf Platz sechs. Als erste des Frauenfeldes ist die Vorjahressiegerin Sarah Piampiano gelistet, die in diesem Jahr auch wieder sicherlich Chancen auf eine Platzierung auf dem Podium haben wird. Mitfavoritinnen sind außerdem noch die Schwedin Åsa Lundström, die es in Argentinien im vergangenen Jahr auf Platz fünf schaffte, sowie die Britinnen Susie Cheetham und Kimberley Morrison und auch die Kanadierin Angela Naeth.