Die Piris on Tour

Nachdem es lange ruhig um die Piris war, berichten sie in diesem Blogbeitrag von ihrem Saisonstart mit zwei Trainingslagern und dem ersten Wettkampf beim Duathlon in Alsdorf.

Von > | 9. Mai 2019 | Aus: SZENE

Im ersten Trainingslager auf Lanzarote konnten sich die Piris bei warmen Temperaturen und Sonne auf den Saisonstart vorbereiten. Beim Duathlon in Alsdorf herrschten andere Bedingungen.

Im ersten Trainingslager auf Lanzarote konnten sich die Piris bei warmen Temperaturen und Sonne auf den Saisonstart vorbereiten. Beim Duathlon in Alsdorf herrschten andere Bedingungen.

Foto >Privat

Die Trainingslager

Silke und Chris Piri waren Anfang des Jahres gleich zweimal im Trainingslager auf den Kanaren unterwegs. Hier wollten sie die Grundlagen für die Saison weiter festigen.

Silke erzählt von ihren Eindrücken aus Lanzarote

Anfang Februar waren wir in Lanzarote zum Trainingslager mit unserem Trainer Peter Sauerland und dem ganzen Sauerland-Team. Es war der erste harte Trainingsblock in unserem Trainingsjahr und ich hatte richtig Lust auf Sonne und Wärme. Ich mag diese Insel einfach. Vulkanstein wo hin man sieht und dann diese kleinen Ortschaften mit den weißen Häuschen – für mich eine traumhafte Landschaft und wie das kleine Hawaii eben.
Aber wir sind ja nicht zum Urlaub machen hier. Untergebracht waren wir im Sands Beach Resort, das für uns Triathleten alles bietet. Unser Appartement lag idealerweise direkt am Pool.
In den zehn Trainingstagen dort haben wir die komplette Insel erkunden können, die ersten Koppeleinheiten und Bergintervalle standen auf dem Programm. Das alles zusammen mit Chris und der super Truppe machte Spaß und brachte vor allem Motivation.
Leider war die Zeit auf der Insel viel zu schnell wieder vorbei und wir flogen am 10. Februar ins kalte Deutschland zurück.

Auf Fuerteventura haben die Piris ausgiebig den 50-Meter-Pool genutzt.

Auf Fuerteventura haben die Piris ausgiebig den 50-Meter-Pool genutzt.

Foto >Privat

Chris berichtet von zwölf Tagen in Corralejo

Mitte März ging es für uns dann nach Fuerteventura, ein Vereinstrainingslager des PS Karlsruhe, welches ich als Leiter der Triathlonabteilung organisieren konnte. Ich kenne die Insel mittlerweile wie meine Westentasche. Meistens waren wir im Las Playitas und fuhren erst mal mit Gegenwind raus. Zu meinen Anfangszeiten war ich schon einmal mit tb-active im Las Marismas in Corralejo untergebracht, so auch beim vergangenen Trainingslager. Es ist einfach etwas anderes, am Anfang mit Rückenwind ins Landesinnere zu fahren. Man fühlt sich wie der King – 45er Schnitt ist hier keine Seltenheit und die ersten 40 bis 50 Kilometer vergehen wie im Flug. Doch irgendwann muss man auch wieder zurück und dann wird es hart und zäh. Der komplette Rückweg ist meist leicht ansteigend und mit Gegenwind, Spaß sieht anders aus. Aber jammern hilft nichts, das gibt Kraft in den Beinen.
Die komplette Truppe des PSK hatte dort super Trainingsmöglichkeiten und der Spaß kam nicht zu kurz.
Silke und ich legten dort vor allem auf dem Rad den Fokus. Unsere Zeitfahrräder hatten wir dabei, um uns schon einmal an die Sitzposition zu gewöhnen. Der erste Wettkampf war nicht mehr weit entfernt. Zusätzlich wollten wir dort viel Schwimmen, um das in den vorherigen Wochen Erlernte vom Schwimm-Guru Vito weiter zu festigen. Somit waren wir fast täglich im 50-Meter-Pool des Oasis Papagayo, in dem man mittlerweile auch als Externer eine Monatskarte für den Pool erwerben kann. Wie auch schon das erste Trainingslager auf Lanzarote ging auch dieses auf Fuerteventura viel zu schnell vorbei und wir traten am 28. März die Heimreise an.