Reid und Knibb sind U23-Weltmeister

Bei den WM-Rennen der U23-Athleten an der Gold Coast gingen Tayler Reid und Taylor Knibb als Sieger hervor. Auch die deutschen Athleten zeigten beeindruckende Leistungen.

Von > | 14. September 2018 | Aus: SZENE

Tayler Reid gewinnt mit einer starken Performance den U23-WM-Titel.

Tayler Reid gewinnt mit einer starken Performance den U23-WM-Titel.

Foto >ITU Media

Bevor am Samstag und Sonntag die Elite-Rennen beim ITU World Triathlon Grand Final 2018 an der Golad Coast ausgetragen werden, waren bereits heute die U23-Athleten dran. Über die olympische Distanz sicherte sich im Männerrennen der Neuseeländer Tayler Reid (1:44:08 Stunden) den WM-Titel vor Samuel Dickonson (GBR / 1:44:20 Stunden) und Bence Bicsák (HUN / 1:44:31 Stunden). Titelverteidiger Léo Bergere (FRA) verpasste das Podium knapp und wurde Vierter. Auch die deutschen Athleten erzielten beachtliche Leistungen: Lasse Lührs belegte mit der drittschnellsten Laufzeit des Tages (31:23 Minuten) Gesamtplatz sechs und schrammte nur um 16 Sekunden an einer Podiumsplatzierung vorbei. Nur einen Platz hinter ihm kam Landsmann Gabriel Allgayer (1:45:19 Stunden) ins Ziel. „Der sechste Platz ist ein gutes Ergebnis. So richtig mega zufrieden bin ich nicht. Es ist natürlich ärgerlich, wenn man auf der Zielgerade noch einen Platz verliert", sagte Lührs nach dem Rennen. Allgayer hingegen zeigte sich überglücklich: „Ich bin super happy mit meinem siebten Platz. Ich habe wirklich alles gegeben, mehr ging nicht.“

Knibb wird Weltmeisterin, Nina Eim auf Platz zehn

Im Rennen der U23-Frauen ging der WM-Titel an Taylor Knibb aus den USA (1:53:47 Stunden), die beim Radfahren viel riskierte, sich von allen anderen absetzen konnte und letztendlich mit dem Sieg belohnt wurde. Auf Rang zwei landete die Französin Cassandre Beaugrand (1:55:22 Stunden) vor Angelica Olmo (ITA / 1:56:39 Stunden). Nina Eim aus Deutschland erkämpfte sich einen starken zehnten Platz (1:58:25 Stunden). „Unsere Radgruppe hat leider gar nicht funktioniert. Beim Laufen habe ich mich anfangs gar nicht gut gefühlt. Auf der letzten Runde habe ich dann einfach versucht, den zehnten Platz zu verteidigen. Ich weiß, dass ich gut sprinten kann. Deshalb habe ich auch daran geglaubt, dass ich das schaffen kann", sagte Eim nach dem Rennen.