Die Rückkehr der Europäer

Frederik van Lierde gestaltet den Ironman Hawaii 2013 abwartend - und schlägt dann zu. Sebastian Kienle wird Dritter, die deutschen Frauen haben keine Chance.

Von > | 7. Oktober 2018 | Aus: SZENE

Sebastian Kienle gelingt beim Ironman Hawaii 2013 der Sprung aufs Podium.

Sebastian Kienle gelingt beim Ironman Hawaii 2013 der Sprung aufs Podium.

Foto >Frank Wechsel / spomedis

Drei Männer machen sich mit dem Rad auf und davon, um den Sieg unter sich auszumachen. Allen voran der Amerikaner Andrew Starykowicz, der in 4:21:51 Stunden den viertschnellsten Radsplit der Ironman-Geschichte auf den Queen Kaahumanu Highway zaubert und Sebastian Kienle und Luke McKenzie aus Australien mitzieht. Drei Minuten langsamer fährt der Belgier Frederik van Lierde, der nicht mit dem zweifachen Champion Luc verwandt ist.

Van Lierde beendet australische Serie

Van Lierdes Zeit kommt beim Laufen: Auf dem Weg zum Wendepunkt im Natural Energy Lab überholt der Belgier zunächst Sebastian Kienle, dann McKenzie. Nach 8:12:29 Stunden beendet Frederik van Lierde die sechsjährige Siegessträhne der Australier. Mit Timo Bracht und Faris Al-Sultan auf den Plätzen 9 und 10 landen insgesamt drei Deutsche unter den Top Ten. 

Carfrae mit zwei Rekorden an einem Tag

Das gelingt den deutschen Frauen nicht: Kristin Möller ist auf Platz 16 beste Deutsche. Das Rennen dominiert Mirinda Carfrae, die in 2:50:39 Stunden ihren eigenen Marathonrekord um eineinhalb Minuten und in der Gesamtzeit von 8:52:14 Stunden den Streckenrekord von Chrissie Wellington um fast zwei Minuten unterbietet. Platz zwei und drei gehen nach Großbritannien: Rachel Joyce finisht vor Liz Blatchford und Caroline Steffen.

Mirinda Carfrae siegt mit Strecken- und Marathonrekord.

Mirinda Carfrae siegt mit Strecken- und Marathonrekord.

Foto >Frank Wechsel / spomedis