Ryf und Baekkegard gewinnen Regenschlacht in Klagenfurt, Smales vor Nilsson in Jönköping

Während Daniela Ryf beim Ironman Austria erwartungsgemäß den Sieg einfahren konnte, überraschte Daniel Baekkegard bei den Männern. Auch in Schweden und Ecuador ging es am Wochenende ordentlich zur Sache.

Von > | 8. Juli 2019 | Aus: SZENE

Nach dem Sieg beim Ironman Texas Ende April sichert sich Daniela Ryf auch in Klagenfurt den obersten Platz auf dem Treppchen. Die dritte und letzte Langdistanz des Jahres steht für die Schweizerin erneut im Oktober bei der Ironman-WM auf Hawaii an.

Nach dem Sieg beim Ironman Texas Ende April sichert sich Daniela Ryf auch in Klagenfurt den obersten Platz auf dem Treppchen. Die dritte und letzte Langdistanz des Jahres steht für die Schweizerin erneut im Oktober bei der Ironman-WM auf Hawaii an.

Foto >Getty Images

Ryf und Baekkegard gewinnen Regeschlacht von Klagenfurt 

Der Ironman Austria stand bereits im Vorfeld im Zeichen von Daniela Ryf. Nach ihrem Sieg beim Ironman Texas Ende April wartete in Klagenfurt die zweite Langdistanz des Jahres auf die Schweizerin, bevor im Oktober auf Hawaii für die Ironman-Weltmeisterin der vergangenen vier Jahre erneut das große Highlight wartet. In Klagenfurt stellte sie unter äußerst schwierigen Bedingungen mit starken Regenfällen und heftigen Windböen ein weiteres Mal ihre Klasse unter Beweis: Nach 8:52:20 Stunden siegte sie mit satten 26:34 Minuten Vorsprung vor Bianca Steurer (AUT / 9:18:55 Stunden) und sogar 52:27 Minuten vor Heini Hartikainen aus Finnland, die den dritten Platz belegte. Mit einer Zeit von 4:43:35 Stunden für die neue Radstrecke legte Ryf mit Abstand den schnellsten Einzelsplit des Tages in der zweiten Disziplin hin, nachdem sie bereits gemeinsam mit ihrer Landsfrau Michelle Derron als Erste aus dem Wasser kam. 

Bei den Männern siegte der erst 23-jährige Daniel Baekkegard aus Dänemark und schaffte damit auch auf der Langstrecke den Durchbruch, nachdem er nur eine Woche zuvor den Ironman 70.3 Lahti in Finnland für sich entschied und damit sein erstes Ironman-70.3-Rennen überhaupt gewann. Der Däne freute sich im Nachhinein über die Extrembedingungen, wie er verriet. Nachdem Schwimmen war es zunächst der ehemalige Olympiaschwimmer Lukasz Wojt, der das Tempo bestimmte und als Erster auf die Radstrecke ging. Dort behauptete er seine Führung und wechselte mit dreieinhalb Minuten Vorsprung vor seinem Teamkollegen Baekkegard vom Pewag Racing Team in die Laufschuhe. Von Krämpfen geplagt musste Wojt im strömenden Regen allerdings Gehpausen einlegen und die Führung abgeben. Baekkegard überholte ihn und lief mit einer Marathonzeit von 2:53:11 Stunden zum Tagessieg in 8:14:26 Stunden. Dahinter folgte Stenn Goetstouwers auf Platz zwei (8:25:53 Stunden). Komplettiert wurde das Podium von David Plese (SVN), der nach 8:25:59 Stunden die Ziellinie überquerte. Wojt kam schließlich nach 8:27:29 Stunden auf Rang vier ins Ziel vor dem Deutschen Michael Ruenz (8:28:32 Stunden), der in 2:46:21 Stunden den schnellsten Marathon des Tages lief. 

Smales siegt, Nilsson in Jönköping trotz Sturz auf Platz zwei

Patrik Nilsson hat bei seinem Heimrennen, dem Ironman 70.3 im schwedischen Jönköping trotz eines Sturzes zum Ende der Radstrecke mit einer Zielzeit von 3:53:29 Stunden den Sprung aufs Podium geschafft. Den Sieg sicherte sich, mit weniger als eine Minute Vorsprung gegenüber Nilsson, der Brite Elliot Smales (3:52:59). Komplettiert wurde das Podium von Mathias Petersen aus Dänemark, der nach 3:53:48 Stunden über die Ziellinie lief. Die deutschen Profis Markus Liebelt (3:57:50 Stunden) und Dominik Sowieja (4:00:36 Stunden) beendeten das Rennen auf den Positionen sechs und sieben. Den Sieg im Damenfeld sicherte sich Claire Hann (GBR) in einer Gesamtzeit von 4:25:18 Stunden. Die Dänin Pernille Jensen überquerte die Ziellinie nach 4:26:12 Stunden an Position zwei. Lisa Norden (SWE) konnte ihr Heimrennen als dritte Frau beenden (4:26:43 Stunden).

Rea und Piampiano siegen in Ecuador

Der Australier Tim Rea konnte beim Ironman 70.3 Ecuador seinen zweiten Platz aus dem vergangenen Jahr nochmals verbessern und die Ziellinie nach 4:02:40 Stunden als Sieger überqueren. Rund eine Minute und 20 Sekunden später kam der Chilene Felipe Van de Wyncard als zweiter Profi ins Ziel. Dritter wurde Kevin Collington aus den USA (4:06:46 Stunden). Bei den Frauen stand mit einer Gesamtzeit von 4:19:25 Stunden die US-Amerikanerin Sarah Piampiano ganz oben auf dem Podest. Die Plätze zwei und drei sicherten sich Elisabeth Bravo (ECU) und Susana Giullen aus Venezuela.