Schoeman: "Es gibt keinen positiven Test"

Eine Woche, nachdem russische Hacker für einen Dopingverdacht gegen den Olympiadritten Henri Schoeman sorgten, geben Athlet und Weltverband Entwarnung: Es habe keinen Regelverstoß gegeben.

Von > | 24. Januar 2018 | Aus: SZENE

Henri Schoeman

Henri Schoeman

Foto >Delly Carr / triathlon.org

"Als die Gerüchte aufkamen, habe ich mich entschlossen, einfach offen zu kooperieren und die Untersuchungen zu unterstützen", sagt Schoeman. Nun habe er nach Untersuchungen von IOC, Welt-Anti-Doping-Agentur und ITU einen Brief erhalten, der bestätige, was er selbst schon gewusst habe: "Es gab nie ein positives Testergebnis oder die Notwendigkeit für eine medizinische Ausnahmegenehmigung (TUE)", schreibt Schoeman auf seiner Website. "In meiner ganzen Karriere gab es weder ein positives Testergebnis, noch musste ich eine TUE beantragen." Er habe höchsten Respekt vor seinen Mitstreitern, "und meine Werte und Integrität würden nie zulassen, dass ich eine Substanz missbrauche, um Vorteile daraus zu ziehen. Es gab in der letzten Woche viele verletztende Kommentare über meinen Charakter. Doch ich zähle mich glücklich, Fans, Freunde und Familie zu haben, die zu mir stehen."

Die ITU bestätigte Schoemans Unschuld. "Alles verlief nach den Regeln der Welt-Anti-Doping-Agentur", heißt es in einem Statement. "Es liegt kein Regelverstoß vor." Was es mit den veröffentlichtenn Dokumenten und E-Mails auf sich hat oder ob diese gefälscht sind, ließ der Verband offen.