Standford gewinnt in Hamburg vor Beaugrand

Die Britin Non Stanford entscheidet das WTS-Rennen in Hamburg mit beeindruckender Laufleistung für sich. Laura Lindemann landet beim Heimrennen auf Rang sieben.

Von > | 7. Juli 2019 | Aus: SZENE

Non Standfort entscheidet das WTS-Rennen in Hamburg im strömenden Regen für sich.

Non Standfort entscheidet das WTS-Rennen in Hamburg im strömenden Regen für sich.

Foto >Helena Wetjen

Nach den 750 Metern der Auftaktdisziplin in der Hamburger Binnenalster, die aufgrund der recht kühlen Wassertemperatur von 19 Grad mit Neoprenanzug absolviert wurden, waren es Vorjahressiegerin Cassandre Beaugrand (FRA) und Summer Rappaport (USA), die nach 9:17 Minuten auf dem Hamburger Rathausmarkt zuerst aus dem Wasser stiegen und damit die erste große Gruppe anführten. Laura Lindemann folgte nur wenige Sekunden später und schaffte somit den Sprung in die erste Radgruppe. Der schon vor dem Rennen einsetzende Regen und die nassen Straßen erschwerten zusätzlich die Bedingungen auf dem ohnehin schon recht kurvigen Radkurs. In Folge dessen geschahen mehrere Stürze, in die unter anderem auch die WTS-Führende Katie Zaferes (USA) verwickelt war, die dadurch rund eine Minute verlor und sich damit von ihren Siegesambitionen verabschieden musste. Die Führungsgruppe mit den beiden deutschen Athletinnen Laura Lindemann und Caroline Pohle, aber auch den Top-Favoritinnen Beaugrand, Rappaport, Taylor-Brown, Spivey und der Schweizerin Nicola Spirig konnte sich bis zum Ende der Radstrecke von der Verfolgergruppe absetzen. In dieser befanden sich auch die deutsche Athletin Nina Eim und Emma Jeffcoat (AUS). Die Führungsgruppe ging mit einer guten Minute Vorsprung auf die abschließende fünf Kilometer lange Laufstrecke. Anja Knapp, die auf der Radstrecke eine Reifenpanne hatte, musste das Rennen vorzeitig beenden.

Standford gewinnt Laufduell gegen Beaugrand

Hier zeigte die Britin Non Standfort, dass sie in Hamburg ein Wörtchen um den Sieg mitreden wollte und setzte sich gleich von Beginn an an die Spitze. Nur die Vorjahressiegerin Cassandre Beaugrand konnte folgen. Dahinter bildete sich eine Gruppe, in der sich auch Laura Lindemann positionieren konnte. Nina Eim und Caroline Pohle konnten das hohe Tempo an der Spitze nicht mitgehen und mussten abreißen lassen. Auf der letzten der beiden Laufrunden zogen Laura Lindemanns Konkurrentinnen das Tempo noch einmal an, schafften es aber nicht, zu Standfort und Beaugrand aufzuschließen. Nur die US-Amerikanerin Summer Rappaport und die Niederländerin Rachel Klamer blieben an dem Führungsduo dran. Non Standfort konnte ihre Führung bis ins Ziel halten und gewann das WTS-Rennen in Hamburg in einer Zeit von 59:24 Minuten. Beaugrand konnte zwar an ihrer Konkurrentin dran bleiben, schaffte es aber nicht, den Abstand zu verringern, so dass sie die Ziellinie nach 59:31 Minuten als Zweite überquerte. In einem spannenden Zielsprint mit Rachel Klamer sicherte sich Summer Rappaport den dritten Platz (59:42 Minuten). Laura Lindemann kam mit einem Rückstand von 28 Sekunden als Siebte ins Ziel. Caroline Pohle und Nina Eim beendeten das Rennen an den Positionen 19 und 28.

Name

Land

Gesamt

750 m swim

21 km bike

5 km run

1

Non Stanford

GBR

59:24

9:31

32:43

16:04

2

Cassandre Beaugrand

FRA

59:31

9:17

33:09

16:07

3

Summer Rappaport

USA

59:42

9:18

33:07

16:13

4

Rachel Klamer

NED

59:43

9:31

32:48

16:22

5

Georgia Taylor-Brown

GBR

59:49

9:27

32:53

16:26

6

Taylor Spivey

USA

59:51

9:24

32:58

16:24

7

Laura Lindemann

GER

59:52

9:25

32:55

16:27

8

Nicola Spirig

SUI

59:59

9:36

32:45

16:37

9

Vicky Holland

GBR

1:00:03

9:25

32:48

16:39

10

Annamaria Mazetti

ITA

1:00:06

9:37

32:45

16:41

19

Caroline Pohle

GER

1:01:12

9:42

32:45

17:48

28

Nina Eim

GER

1:01:45

9:48

33:54

17:04

Lap

Anja Knapp

GER

/

9:45

/

/

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