Von Berg, Gomez, Bowden und Angert kämpfen um EM-Titel

Eine Woche vor der Ironman-Europameisterschaft in Frankfurt wird in Elsinore der EM-Titel auf der Mitteldistanz vergeben. Sowohl das Männer- als auch das Frauenstarterfeld versprechen spannende Rennen.

Von > | 21. Juni 2019 | Aus: SZENE

Der Vorjahressieger Rodolphe Von Berg bekommt in diesem Jahr bei der Titelverteidigung um den Ironman-EM-Titel auf der Mitteldistanz große Konkurrenz.

Der Vorjahressieger Rodolphe Von Berg bekommt in diesem Jahr bei der Titelverteidigung um den Ironman-EM-Titel auf der Mitteldistanz große Konkurrenz.

Foto >Getty Images for Ironman

Holt sich der Amerikaner Rodolphe Von Berg erneut den EM-Titel auf der Mitteldistanz im dänischen Elsinore? Nach seinem Sieg im Vorjahr und seinem dritten Platz bei "The Championship" in Samorin geht Von Berg als einer der großen Favoriten in das Rennen am Sonntag. Doch seine Titelverteidigung dürfte sich alles andere als leicht gestalten, wie der Blick auf die Startliste verrät. Einer der größten Kontrahenten um den Sieg wird der zweifache Mitteldistanz-Weltmeister Javier Gomez sein, der sich Anfang Mai in Pontevedra mit dem WM-Titel auf der ITU-Langdistanz bereits den ersten Titel des Jahres gesichert hat. Weiterer Anwärter auf den Sieg in Elsinore ist der Brite Adam Bowden, der dort im Vorjahr auf Rang zwei landete und unter anderem in der neuen Saison schon Erster bei der Mitteldistanz in Dubai wurde. Auch Pieter Heemeryck dürfte nach seinem zweiten Platz in Samorin sowie seinem Sieg in der Heimat in Geerardsbergen ein Wörtchen um den Sieg mitreden wollen. Bleibt jedoch abzuwarten, wie schnell er nach der Mitteldistanz in Belgien wieder regenerieren konnte. Auch aus dem deutschen Lager gehen in Elsinore einige Athleten an den Start, die sich durchaus Siegchancen ausrechnen werden. Vor allem Florian Angert hat mit einigen Top-Platzierungen in diesem Jahr bewiesen, dass er wieder in guter Form ist. Weitere deutsche Athleten mit Chancen auf einen Podestplatz sind außerdem Markus Rolli und Christian Kramer. Unter die Top 3 könnten es jedoch auch noch einige andere Athleten schaffen, wie der Schweizer Ruedi Wild oder auch der Schwede Patrik Nilsson.

Mareen Hufe gegen starke internationale Konkurrenz

Auch im Rennen der Damen wird der Kampf um die Mitteldistanz-EM-Krone alles andere als langweilig. Als eine der größten Favoritinnen geht die Dänin Helle Frederiksen an den Start, die jeweils 2017 und 2018 den Titel mit zwei zweiten Plätzen in ihrem Heimatland knapp verpasste. Mit ihrem Sieg im Kraichgau Anfang Juni lieferte sie bereits eine eindrucksvolle Mitteldistanz ab und ließ dort unter anderem Alexandra Tondeur hinter sich, die in Elsinore ebenfalls an den Start gehen wird und es erneut aufs Podium schaffen könnte. Weitere Anwärterinnen auf den Sieg sind neben der Britin Holly Lawrence auch die Tschechin Radka Kahlefeldt, die Schwedin Lisa Norden, Katrien Verstuyft (BEL), Maja Stage Nielsen (DNK) oder auch die beiden Britinnen Chantal Cummings und Fenella Langridge. Aus Deutschland geht Mareen Hufe mit den besten Chancen auf eine Platzierung in den vorderen Rängen bei der Europameisterschaft an den Start. Zweite deutsche Athletin in Elsinore ist Leonie Konczalla.