Starkes Starterfeld beim ICAN Nordhausen

Es wird ein spannendes Rennen bei der diesjährigen Auflage des ICAN Nordhausen im Südharz am Sonntag. Der Wolfsburger Konstantin Bachor sowie der OstseeMan-Sieger Christian Altstadt werden als Favoriten auf die Strecke gehen.

Von > | 16. August 2018 | Aus: SZENE

Christian Altstadt gewinnt den OstseeMan 2018.

Christian Altstadt gewinnt den OstseeMan 2018.

Foto >Niels Peter Binder

Bei der sechsten Auflage des ICAN Nordhausen können die Zuschaer mit einem spannenden Rennen rechnen. Das Duell zwischen dem mehrmaligen Ironman-Starter Konstantin Bachor und dem frischgebackenen OstseeMan-Sieger und Thüringer Langdistanz-Rekordhalter Christian Altstadt verspricht einen interessanten Wettkampf.

In Glücksburg feierte der 31-jährige Altstadt neben seinem elften Platz bei der Challenge Roth seinen bislang vielleicht größten Erfolg überhaupt. Er bezwang Vorjahressieger Till Schramm und blieb trotz fünfminütiger Zeitstrafe nur eine Minute über den Streckenrekord aus 2014. Neben Altstadt zählt der Wolfsburger Konstantin Bachor zu den Topfavoriten. Durch eine Streptokokken-Infektion mit anschließendem Antibiotikum gebremst, konnte Bachor dieses Jahr noch keine großen Erfolge einfahren, blickt aber auf sein letztes großes Rennen im November 2017, den Ironman Western-Australia, zurück. Dort wurde er Gesamt-Sechster mit der Radbestzeit. Das Bachor wieder in Form ist und für Altstadt ein ernstzunehmender Gegner wird, zeigte er vor knapp drei Wochen als er mit dem Wolfsburger Team das Regionalliga-Rennen in Bremen/Stuhr gewann. „Ich freue mich auf die gute Konkurrenz, das hilft, um seine Leistung anschließend besser einschätzen zu können.“, ließ er laut einer Pressemitteilung wissen.

Peter Seidel startet als Topfavorit beim kürzeren ICAN64

Der Nordhäuser Lokalmatador Peter Seidel startet derweil über die kürzere ICAN64-Distanz (ein Kilometer Schwimmen, 53 Kilometer Radfahren, 10 Kilometer Laufen). Der Sieger des Half ICAN aus 2015 nahm wie Altstadt auch beim OstseeMan teil, musste in aussichtsreicher Position liegend aber aufgrund von muskulären Problemen beim abschließenden Marathon aussteigen. „Die Regeneration des OstseeMan und einer Infektion im Vorfeld läuft besser als erwartet, deshalb freue ich mich sehr, doch bei meinem Heimrennen in Nordhausen starten zu können“, blickt Seidel voraus.