Svenja Thoes mit erstem Ironman-Sieg in Cozumel

Beim Ironman Cozumel hat Svenja Thoes ihren ersten Ironman-Gesamtsieg als Profi eingefahren und frühzeitig die Hawaii-Quali für 2019 gelöst.

Von > | 19. November 2018 | Aus: SZENE

Nachdem Svenja Thoes zuletzt schon die Challenge Forte-Village gewann, konnte sie in Cozumel nun ihren ersten Ironman-Sieg in einem Profifeld einfahren (Archivbild).

Nachdem Svenja Thoes zuletzt schon die Challenge Forte-Village gewann, konnte sie in Cozumel nun ihren ersten Ironman-Sieg in einem Profifeld einfahren (Archivbild).

Foto >Jose Luis Hourcade

Beim Ironman Cozumel gab es aus deutscher Sicht eine erfreuliche Überraschung: Svenja Thoes, die erst seit 2017 als Profiathletin startet, konnte in Mexiko ihren ersten Ironman-Sieg einfahren. Damit sicherte sie sich frühzeitig die Qualifikation für den Ironman Hawaii 2019. Die 27-Jährige kam als Dritte nach 51:03 Minuten aus dem Wasser und arbeitete sich beim Radfahren auf Position zwei vor. Mit 4:18 Minuten Rückstand auf Angela Naeth (CAN), welche die Radstrecke in 4:43:26 Stunden absolvierte, ging sie auf die Laufstrecke. Den abschließenden Marathon lief Thoes in Tagesbestzeit (3:08:49 Stunden) und überholte Naeth erst kurz vor dem Ziel. Nach 8:56:17 Stunden überquerte Thoes 44 Sekunden vor ihrer kanadischen Konkurrentin die Ziellinie. Platz drei ging an Lisa Roberts (USA), die nach 9:18:32 Stunden ins Ziel kam.

Name

Country

Overall

3.8 km Swim

180 km Bike

42.2 km Run

1

Svenja Thoes

GER

8:56:17

51:03

4:51:49

3:08:49

2

Angela Naeth

CAN

8:57:02

54:52

4:43:26

3:13:50

3

Lisa Roberts

USA

9:18:32

57:53

5:06:32

3:09:04

4

Laurel Wassner

USA

9:37:27

51:01

5:05:21

3:35:05

5

Kelsey Withrow

USA

9:48:10

48:41

5:12:10

3:40:36

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Weiss gewinnt in 7:58:34 Stunden

Das Männerrennen entschied der Österreicher Michael Weiss in einer Gesamtzeit von 7:58:34 Stunden für sich, nachdem er mit einem Radsplit von 4:13:06 Stunden in einer eigenen Liga unterwegs war. Damit ist nun auch Weiss bereits für die Ironman-WM im kommenden Jahr qualifiziert. Platz zwei ging an den Schweizer Samuel Huerzeler, der 12:38 Minuten Rückstand auf Weiss hinnehmen musste und nach 8:11:12 Stunden finishte. Komplettiert wurde das Podium vom Spanier Ivan Rana (8:12:18 Stunden), der den schnellsten Marathon des Tages (2:50:47 Stunden) lief. Die Deutschen Markus Liebelt (8:27:13 Stunden), Philipp Mock (8:45:30 Stunden) und Matthias Knossalla (8:58:19 Stunden) landeten auf den Rängen sechs, acht und neun. 

Name

Country

Overall

3.8 km Swim

180 km Bike

42.2 km Run

1

Michael Weiss

AUT

7:58:34

47:33

4:13:06

2:54:03

2

Samuel Huerzeler

SUI

8:11:12

46:48

4:25:06

2:54:41

3

Ivan Rana

ESP

8:12:18

43:58

4:33:48

2:50:47

4

Justin Daerr

USA

8:17:49

46:43

4:32:09

2:55:19

5

Victory Arroyo Bugallo

ESP

8:26:34

51:29

4:35:37

2:55:49

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