Van Vlerkens Doppelsieg, neue deutsche Meister in Bremen und Tim Reeds Erfolg

Van Vlerkens Doppelsieg in Nordhausen, neue deutsche Meister in der Altersklasse auf der Sprintdistanz und Tim Reeds Erfolg auf den Philippinen – die Ergebnisse vom Wochenende im Überblick.

Von > | 12. August 2019 | Aus: SZENE

Glückliches Siegerpaar: Yvonne und Per Van Vlerken gewinnen den Ican Nordhausen 2019.

Glückliches Siegerpaar: Yvonne und Per Van Vlerken gewinnen den Ican Nordhausen 2019.

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Ehepaar van Vlerken holen sich in Nordhausen den Doppelsieg

Sowohl im Frauen- als auch im Männerrennen hieß der Sieger bei der siebten Auflage des Ican Nordhausen im Südharz van Vlerken – Doppelsieg für das deutsch-niederländische Ehepaar. Per van Vlerken kam nach 3:59:24 Stunden als Erster über die Ziellinie. Der 34-Jährige beglich damit seine offene Rechnung mit dem Mitteldistanzrennen in Nordhausen, bei dem er bei seinem ersten Start im Jahr 2013, bei der Premiere des Wettkampfs, auf Rang zwei landete. Den zweiten Platz im Jahr 2019 holte sich Philipp Mock (4:01:42 Stunden). Dritter wurde Lokalmatador Peter Seidel vom Nordthüringer Orthim Triathlon Team (4:08:20 Stunden).

Der Erfolg von Yvonne van Vlerken war mit einer Zielzeit von 4:28:11 Stunden ein nahezu ungefährdeter Start-und-Ziel-Sieg. Auf dem zweiten Rang landete die Dresdner Bundesliga-Starterin Pauline Neidel (4:32:53 Stunden) auf ihrer überhaupt erst zweiten Mitteldistanz vor Marie-Luise Klietz (4:45:26 Stunden). Für das Ehepaar ist es das dritte Wochenende in Folge, bei dem sie gemeinsam jeweils auf Platz eins gelandet sind. Sowohl beim Leipziger Triathlon als auch beim Ironman 5150 Maastricht gewannen sie ihre Wettkämpfe.

29 neue Altersklassen-Meister bei der Sprint-DM in Bremen 

Am Sonntag wurden innerhalb des City Triathlon in Bremen die deutschen Meisterschaften der Altersklassen über die Sprintdistanz ausgetragen. Die Athleten schwammen 750 Meter im Bremer Europahafen, fuhren zwei zehn Kilometer lange Radrunden durch die Überseestadt und liefen fünf Kilometer entlang des Ufers. Diese 29 Athleten dürfen sich in diesem Jahr deutsche Altersklassen-Meister auf der Sprintdistanz nennen.

Platz

Altersklasse

Name

Gesamtzeit

1

MJA

Niklas Behrens

1:02:29

1

WJA

Lina Franczyk

1:18:11

1

MJUN

Nils Huckschlag

1:02:28

1

WJUN

Victoria Wiegmann

1:27:48

1

M20

Julian Müller

1:00:37

1

W20

Leonie Johanna Wilke

1:07:41

1

M25

Alexander Brennecke

1:00:15

1

W25

Laura Jansen

1:06:22

1

M30

Roman Reeschke

1:01:33

1

W30

Hannah Arlom

1:05:53

1

M35

Hendrik Becker

1:01:26

1

W35

Inga Hintze

1:10:34

1

M40

Arne Eschenbruch

1:06:48

1

W40

Vanessa Bartsch

1:13:45

1

M45

Matthias Heinecke

1:03:13

1

W45

Elke Schönhardt

1:11:46

1

M50

Udo van Stevendaal

1:02:10

1

W50

Bettina Lange

1:09:22

1

M55

Christhard Henning

1:08:10

1

W55

Katjana Quest-Altrogge

1:12:36

1

M60

Frank Bachinger

1:10:08

1

W60

Christiane Bardenheuer

1:21:48

1

M65

Lothar Stall

1:09:25

1

W65

Margit Bartsch

1:24:15

1

M70

Wolfgang Stein

1:20:37

1

W70

Inge Stettner

1:39:07

1

M75

Heiko Hentrop

1:27:54

1

M80

Joachim Hoehne

1:53:50

1

M85

Alfred Hintzmann

2:48:33

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Vierter Sieg für Reed auf den Philippinen

Beim Ironman 70.3 Philippines siegte am vergangenen Wochenende zum vierten Mal der Australier Timothy Reed. Das Rennen auf den Philippinen dominierte er besonders beim Radfahren und legte mit einem Split von 2:06:28 Stunden eine sechs Minuten schnellere Zeit hin als die erste große Verfolgergruppe. Bei sehr heißen und schwülen Temperaturen, die die Laufzeiten insgesamt deutlich verlangsamten, reichte für Reed eine Halbmarathonzeit von 1:26:30 Stunden für den Sieg. Nach 4:01:22 Stunden überquerte er nur 47 Sekunden vor Mike Philips (NZL) die Ziellinie. Komplettiert wurde das Podium vom Australier Tim Van Berkel (4:03:12 Stunden). Mitfavorit Terenzo Bozzone belegte nach 4:06:00 Stunden Platz fünf.

Das Frauenrennen dominierte die Schweizerin Caroline Steffen. Mit Tagesbestzeiten in allen drei Disziplinen siegte sie nach 4:24:10 Minuten satte 12:38 Minuten vor der Australierin Dimity Lee Duke. Rang drei ging an Lukes Landsfrau Courtney Gilfillan mit einer Gesamtzeit von 4:39:18 Stunden.