Topbesetzung in Prag, Kienle in Heidelberg und Ironman-Rennen in Nordamerika

Von > | 25. Juli 2019 | Aus: SZENE

Foto >Nils Flieshardt / spomedis

Funk und Angert kämpfen bei Challenge Prague im starken Feld ums Podium 

Bei der dritten Auflage des Rennens in Tschechiens Hauptstadt gehen am Samstag neben den rund 1.350 Athleten aus rund 45 Nationen zahlreiche Top-Profis auf der Mitteldistanz an den Start. Größte Favoriten auf den Sieg sind die Zweit- und Drittplatzierten des Vorjahres, der Spanier Pablo Dapena González und der Belgier Pieter Heemeryck. Bradley Weiss und Michael Weiss zählen ebenfalls zum Kreis der Favoriten. Aus dem deutschen Lager dürften vor allem Florian Angert und Frederic Funk die besten Chancen auf eine Platzierung auf dem Podium haben. Weitere deutsche Starter sind Luca Heerdt, Julian Fritzenschaft und Gerrit Schubert. Beim Rennen der Frauen geht Vorjahressiegerin Katrien Verstuyft als Favoritin in der Wettkampf. Sie dürfte es beim Kampf um den Sieg vor allem mit Emma Pallant (GBR), der Tschechin Radka Kahlefeldt und der Schwedin Lisa Norden zu tun bekommen. Einzige deutsche Starterin im kleinen Profifeld ist Carolin Lehrieder. 

Kienle testet Form in Heidelberg

Bei der 27. Auflage des Heidelbergman kann der Veranstalter in diesem Jahr wieder einen Weltmeister auf der Startliste präsentieren: Sebastian Kienke, der Hawaii-Champion von 2014, kehrt nach zehn Jahren Abwesenheit wieder zurück zum Rennen. Kienle entschied den Wettkampf über die Kurzdistanz bereits 2006, 2008 und 2009 für sich. Neben Kienle werden auch deutsche Profis wie Julian Erhardt und Markus Rolli bei dem Wettkampf bestehend aus 1,6 Kilometern Schwimmen, 35 Kilometern Radfahren mit 800 Höhenmetern und zehn Kilometern Laufen am Sonntag an der Startlinie stehen. Für Sebastian Kienle ist nach der Ironman-EM in Frankfurt der erste kleinere Formcheck auf dem Weg zur Weltmeisterschaft auf Hawaii. 

Kampf um letzte Kona-Slots in Nordamerika

Neben dem Kampf um die letzten Startplätze bei der WM auf Hawaii in Hamburg geht es auch in Nordamerika bei zwei Langdistanzrennen um Kona-Slots. Beim Ironman Lake Placid im Bundestaat New York stehen unter anderem Brent McMahon, Joe Skipper, Joe Gambles, Matt Russell und Igor Amorelli auf der Startliste. Einziger deutscher Starter ist Marc Duelsen. Bei dem Rennen gehen in diesem Jahr nur Profimänner in den Wettkampf. 

Im Gegensatz dazu gibt es beim Ironman Canada ein reines Frauen-Profifeld. Der Wettkampf findet in diesem Jahr zum vorerst letzten Mal in Whistler statt und wird ab 2020 wieder in Penticton ausgetragen, wo er bereits von 1986 bis 2012 stattgefunden hat. Als Favoritinnen gehen unter anderem Jen Annett (CAN), Jodie Robertsen (USA) und die beiden Kanadierinnen Heather Wurtele und Angela Neath sowie die Amerikanerin Skye Moench ins Rennen. Moench gewann Ende Juni den Ironman Frankfurt, nachdem Sarah True das Rennen kurz vor dem Ziel nach einem Zusammenbruch beenden musste.