Triathlon bei den Paralympics 2024 bestätigt

Das paralympische Komitee hat die Sportarten für die Paralympics 2024 in Paris bekannt gegeben. Unter ihnen ist zum dritten Mal in Folge auch der Paratriathlon.

Von > | 28. Januar 2019 | Aus: SZENE

Martin Schulz holte 2016 das erste Triathlon-Gold bei den Paralympics. (Archivbild)

Martin Schulz holte 2016 das erste Triathlon-Gold bei den Paralympics. (Archivbild)

Foto >Delly Carr / triathlon.org

In Rio de Janeiro 2016 feierte der Triathlon bei den Paralympischen Spielen seine Premiere. Und dies gleich mit einem großen Erfolg der deutschen Mannschaft. Martin Schulz konnte sich beim ersten Triathlon-Rennen in der Geschichte der Paralympischen Spiele die Goldmedaille sichern. Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) gab nun bekannt, dass der Paratriathlon, wie auch 2020 in Tokio, ebenfalls bei den Paralympics 2024 in Paris ausgetragen wird.

Beim Paratriathlon werden die Athleten, je nach Beeinträchtigung, vorab in verschiedene Klassen eingeteilt. In den jeweiligen Klassen treten die Athleten mit unterschiedlichen Behinderungen gegeneinander an. Entscheidend dabei ist, wie sehr der Triathlet beeinträchtigt ist und nicht die Behinderung selbst. Durch ein Punktesystem werden Schwimmen, Radfahren und Laufen gewichtet und mit der Gesamtpunktzahl wird der Sportler einer Klasse zugeordnet, in der er dann an den Start geht. So starten Athleten mit Bewegungseinschränkungen, die auf ein Handbike angewiesen sind, in den Klassen PTWC1 und PTWC2, je nach Grad der Beeinträchtigung. Die Athleten in den Klassen PTS2 bis PTS5 nutzen Prothesen für eine oder mehrere Disziplinen. In den Klassen PTVI1 bis PTVI3 gehen Athleten mit Sehbehinderungen an Start.
Nur 22 Sportarten werden vom IPC ausgewählt, um bei den Paralympischen Spielen ausgetragen zu werden. „"Wir freuen uns sehr über diese Bekanntgabe. Angesichts der begrenzten Plätze bei den Paralympischen Spielen ist es für die ITU eine große Leistung, dass der Paratriathlon seinen Status innerhalb des Paralympischen Programms behält.“, sagte der ITU Präsident Marisol Casado laut einer Pressemitteilung.