Van Lierde siegt in Frankreich, Dirksmeier beim Indeland-Triathlon, Weltrekord in Emsdetten

Große Premiere in Frankreich, deutsche Klassiker in Moritzburg und Eschweiler, Weltrekord in Emsdetten und 2. Bundesliga in Eutin. Hier kommt der Ticker vom Wochenende.

Von > | 17. Juni 2019 | Aus: SZENE

Frederik Van Lierde sichert sich beim Ironman 70.3 Les Sables d\'Olonne den Sieg vor den beiden Franzosen Denis Chevrot und Arthur Horseau.

Frederik Van Lierde sichert sich beim Ironman 70.3 Les Sables d'Olonne den Sieg vor den beiden Franzosen Denis Chevrot und Arthur Horseau.

Foto >Getty Images

Anne Reischmann auf Platz zwei bei Erstaustragung in Les Sables d’Olonne, Van Lierde und Sanjana gewinnen

Frederik Van Lierde hat sich den Sieg bei der ersten Mitteldistanz an der Bucht von Biskaya gesichert. Der Belgier gewann den Ironman 70.3 Les Sables d’Olonne mit einer Zeit von 3:56:46 Stunden vor den beiden Franzosen Denis Chevrot (3:58:57 Stunden) und Arthur Horseau (4:02:44 Stunden). Den Grundstein für den Sieg legte Van Lierde auf dem Rad. Mit einem Split von 2:07:20 Stunden legte er die mit Abstand schnellste Radzeit des Tages hin. Aus deutscher Sicht war vor allem das Rennen der Frauen interessant. Dort sicherte sich Anne Reischmann mit dem zweiten Platz ihre erste Podiumsplatzierung im Profistarterfeld. Reischmann dominierte auf dem Rad und beim Laufen den Wettkampf und wurde erst im letzten Drittel des Halbmarathon von der späteren Siegerin Frankie Sanjana eingeholt, die nach 4:32:26 Stunden als Erste ins Ziel kam. Knappe zwei Minuten später (4:34:17 Stunden) kam Reischmann durch den Zielbogen. Platz drei des kleinen Profifeldes ging an die Französin Jeanne Collogne (4:39:05 Stunden).

Deutliche Siege für Pagels und Ratasepp beim Double Ultra Triathlon in Emsdetten

Mit einer Zeit von 19:42:57 Stunden hat sich Rait Ratasepp aus Estland in Emsdetten mit deutlichem Vorsprung den Sieg beim Double Ultra Triathlon in Emsdetten gesichert. Gleichzeitig stellte Ratasepp mit dieser Zeit einen neuen Weltrekord über die Double-Ultra-Distanz auf, welcher zuvor bei 19:44:42 Stunden (Robert Karas, 2017) lag und ebenfalls ins Emsdetten erzielt wurde. Nach 7,6 Kilometern Schwimmen, 360 Kilometern Radfahren und 84,4 Kilometern auf der Laufstrecke kam der Zweitplatzierte Henning Olsrud (Norwegen) rund drei Stunden später ins Ziel (22:36:01 Stunden). Platz drei ging an den Österreicher Andreas Six (24:28:33 Stunden). Der Deutsche Alexander Skrzypek verpasste mit Platz vier denkbar knapp das Podium. Das Rennen der Frauen war eine fast rein deutsche Angelegenheit. Simone Pagels (31:14:17 Stunden) gewann den Wettkampf vor Jennifer Schlosser (32:04:18 Stunden) und Jenny Wehmschulte (32:15:13 Stunden).

Dirksmeier und Schulz ganz oben auf dem Treppchen in Eschweiler

Patrick Dirksmeier hat in Eschweiler bei der zwölften Auflage des Indeland-Triathlon seinen Sieg aus dem Vorjahr wiederholt. Der 35-Jährige gewann die Mitteldistanz nach 3:44:29 Stunden mit einem deutlichen Vorsprung vor Fabian Rahn (4:00:25 Stunden) und dem Belgier Bert Van Veen (4:08:01 Stunden). Bei den Frauen sicherte sich Jenny Schulz (4:17:13 Stunden) den Sieg vor Sarissa De Vries (4:20:39 Stunden) und Mareen Hufe (4:23:50 Stunden).

Zwei Kölner Siege in der zweiten Bundesliga

Der dritte Wettkampf der 2. Bundesliga Nord führte die 17 Männer und 10 Damenteams nach Eutin zum Rosenstadt Triathlon. Über die Sprintdistanz gewann das Einzelrennen der Männer Anton Schiffer (56:38 Minuten) aus Köln vom ProAthletes-KTT 01 II vor Valdemar Solok (Weicon Tri Finish Münster II / 56:52 Stunden) und Felix Nadeborn (Berliner Triathlon Team II / 56:59 Stunden). In der Teamwertung sicherte sich die Mannschaft des „GISArunIT Triathlon-Team Halle“ mit einer Platzziffer von 60 den Tagessieg. Auf den Rängen zwei und drei landeten die „Friesen/Weltraumjogger – Cavere Team“ (Platzziffer 70) und das Team „Weicon Tri Finish Münster II“ (Platzziffer 95).

Im Frauenrennen gab es in der Einzelwertung ebenfalls einen Sieg der Kölner. Sophie Van der Most gewann die Sprintdistanz nach 1:04:47 Stunden vor ihrer Teamkollegin Augusta Gronberg Christensen (1:05:18 Stunden). Rang drei ging an Dörte Zimmermann (Hannover 96 / 1:05:24 Stunden). Die Teamwertung gewann das Kölner Team „ProAthletes-KTT 01 II“ mit einer Platzziffer von 13 deutlich dem „SSF Bonn Team artegic II“ (Platzziffer 30). Platz drei sicherte sich Hannover 96 mit einer Platzziffer von 36.

Kern und Nöth gewinnt Schlosstriathlon-Langdistanz

Im Rahmen des 18. Schlosstriathlons in Moritzburg wurde am vergangenen Samstag eine der kleinsten und familiärsten von insgesamt zehn Langdistanzen in Deutschland ausgetragen. Das Rennen über die 226 Kilometer finishten insgesamt 49 Teilnehmer. Die beiden Siege gingen an Peter Kern (9:10:15 Stunden) und Lisa Nöth (11:04:25 Stunden). Den Wettkampf über die Mitteldistanz konnten Sebastian Guhr (4:01:08 Stunden) und Henrike Gueber (4:35:40 Stunden) für sich entscheiden. Bei den Männern folgten in einem umkämpften und knappen Rennen Michael Kalb (4:02:59 Stunden) und Danny Hannover (4:10:37 Stunden) auf den Rängen zwei und drei. Im Frauenrennen komplettierten Marie Hauer (4:40:19 Stunden) und Laura Michel (5:04:08 Stunden) das Podium. 

Schilling und Alert holen Landesmeistertitel beim Arendsee Triathlon

Im Rahmen des 22. Arendsee Triathlon wurden gleichzeitig die Landesmeisterschaften über die Mitteldistanz in Sachsen-Anhalt ausgetragen. Mit großem Abstand und neuem Streckenrekord ging der Sieg an Lokalmatador und Langdistanz-Profi Alexander Schilling, der in allen Disziplinen deutlich die Tagesbestzeiten erzielte und schließlich nach 3:47:46 Stunden ins Ziel lief. Am 14. Juli steht beim Ironman 70.3 Astana das nächste große Rennen für den 30-Jährigen an. Platz zwei belegte Dag Störmer (4:10:14 Stunden) hauchdünn und nur drei Sekunden vor Uwe Kramp. Bei den Frauen siegte Marie Elisabeth Alert mit einer Zielzeit 4:39:13 Stunden. Die Ränge zwei und drei gingen an Eva Narloch (4:59:01 Stunden) und Hanna Otto (5:11:02 Stunden).

Hubbert und Osterkampf siegen bei Mitteldistanz am Aasee

Beim 32. Bocholter Aasee-Triathlon sicherte sich Sascha Hubbert, amtierender Deutscher Meister im Duathlon, den Sieg auf der Mitteldistanz. Der starke Radfahrer überquerte nach 4:01:29 Stunden die Ziellinie und gewann mit über acht Minuten Vorsprung vor Kai Bitschinski (4:09:43 Stunden). Platz drei ging an Eric Cramer mit einer Endzeit von 4:13:33 Stunden. Das Frauenrennen konnte Andrea Osterkampf mit einer Zeit von 4:56:28 Stunden für sich entscheiden. Dreieinhalb Minuten später folgte Angela Tempesta (4:59:59 Stunden) auf Platz zwei. Bronze holt Christine Terweiden, die die 5-Stunden-Marke nach 5:01:37 Stunden nur knapp verpasste.