Weniger Alii Drive, mehr Energy Lab

Die Baustellen auf dem Queen Kaahumanu Highway sind abgeschlossen - und Ironman nimmt eine kleine Anpassung der Laufstrecke für die Weltmeisterschaften 2018 vor: weniger Alii Drive, mehr Energy Lab.

Von > | 5. September 2018 | Aus: SZENE

Die Straße zum Natural Energy Lab ist das mythenumwobene Herzstück der Marathonstrecke des Ironman Hawaii.

Die Straße zum Natural Energy Lab ist das mythenumwobene Herzstück der Marathonstrecke des Ironman Hawaii.

Foto >Frank Wechsel / spomedis

In unserer großen Hawaii-Vorschau in triathlon 164 (ab 19. September am Kiosk oder im Abo unter www.triathlonabo.de) lesen Sie im Kona-Abc unter "E" wie Energy Lab: "Das 'Natural Energy Laboratory of Hawaii Authority', unter Triathleten als 'Energy Lab' bekannt, wurde als Außenstelle der Universität gegründet, um Möglichkeiten der Energiegewinnung zu erforschen. Teilnehmer der Triathlon-WM erforschen hier, in der Hitze der Lava, wie sehr sie auf der zweiten Marathonhälfte noch leiden können."

In diesem Jahr geht das Leiden dort noch etwas länger, denn die Laufstrecke wurde leicht angepasst. Prägten in den letzten Jahren ruhende Straßenbaumaschinen lange Abschnitte des Laufkurses auf dem Queen Kaahumanu Highway, so ist der mehrspurige Ausbau der Strecke zwischen Kailua-Kona und dem Airport nun abgeschlossen, was neuen Gestaltungsraum für die Laufstrecke gibt.

Zunächst aber wurde dafür der Wendepunkt auf dem Alii Drive ein Stück nach vorn verlegt: Der Turnaround ist nun bereits am Pahoehoe Beach Park. Dafür geht es viel später auf dem "Queen K" ein Stück weiter hinaus Richtung Flughafen und nicht direkt in die Straße zum berühmten Energy Lab. Auf der Höhe des Kaiminani Drive geht es in die Lava auf die im letzten Jahr geöffnete neue Kahilihili Street, die parallel zum Highway zurück führt - und von dort quasi in Gegenrichtung auf die berühmt-berüchtigte Straße zum Natural Energy Lab, die offziell den Namen Makako Bay Drive trägt. "Die diesjährige Strecke wird mehr Meilen im Natural Energy Lab beinhalten als jemals zuvor", heißt es von Ironman. 

Die besonderen Herausforderungen der Laufstrecke liegen übrigens in der Hitze und der enorm hohen Luftfeuchtigkeit. Meistens ist die Sonne im späteren Rennverlauf hinter Wolken versteckt. Die Laufstrecke ist selten ganz flach, pendelt zwischen Meereshöhe und 50 Metern über dem Meer und weist insgesamt 307 Höhenmeter auf den 42,195 Kilometern auf.